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Nicht-permanente Migration, Translokalität und Governance in Transitstädten: Fallbeispiele aus Ghana und Südafrika

Dauer

Mai 2012 – Juli 2013

Projektteam

Dr. Eva Dick (REL), Dr. Thorsten Heitkamp (EPK)

Finanzierung

Mercator Research Center Ruhr, Anschubförderung

 

Dieses Forschungsprojekt untersuchte anhand von Fallstudien in Ghana und Sü¬afrika die Auswirkungen diversifierter Migrationsprozesse auf städtische Governance in afrikanischen Metropolen. Es fokussierte dabei Transitstädte als Orte, die aufgrund zunehmend temporärer Wanderungsformen und translokaler Lebensführung nicht nur Ziele, sondern auch Durchgangsorte von Migration sind. In vielen Fällen wird der Zugang armer, temporärer MigrantInnen auf städtische Opportunitätsstrukturen und Versorgungsleistungen primär über informelle, oft herkunftsbasierte Netzwerke gewährleistet, von Akteuren der formellen Stadt-politik und -planung dagegen aus verschiedenen Gründen vernachlässigt. Im Rahmen des For-schungsprojektes wurde am Beispiel ausgewählter Transitstädte zunächst die Problemlage der Governance von Durchgangsmigration aus Sicht der zentralen Akteure (Transmigranten, for-mel¬le und informelle Dienstleister, Stadtplaner) analysiert. Darauf aufbauend wurden Ansatzpunkte für eine „ermöglichende“ Governance von temporärer Migration und Translokalität identifiziert, u. a. über eine kritische Betrachtung des Territorialprinzips bisheriger städtischer Steuerung. Die Anschubförderung dient der systematischen Vertiefung zur Vorbereitung eines detaillierten Projektantrags.