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Ökotourismus, nachhaltige lokale Entwicklung und Konflikte bei einem Staudammprojekt in Patagonien

Laufzeit und Finanzierung

2006 – 2008, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Bearbeiter

Wolfgang Scholz (TU Dortmund), Jorge Rojas, Gunhild Hansen-Rojas (Universidad de Concepción, Chile)

 

Ziel des Forschungsprojekts „Ökotourismus, nachhaltige lokale Entwicklung und Konflikte bei einem Staudammprojekt in Patagonien“ war es, die Tourismusaktivitäten der Region Aisén zu untersuchen. Dabei sollen die Stärken und Schwächen der Region zur Entwicklung von Naturtourismus, der Verbesserung des Managements der Regionen und Gemeinden sowie der Potenziale zu public private partnerships analysiert werden.

Die Stärken der Region liegen im Naturraum mit seiner Biodiversität, die Schwächen im Mangel an qualitativ hochwertigen Tourismusangeboten, die sich an der internationalen Ökotourismus-Nachfrage orientieren und die lokalen Potenziale aufgreifen und weiterentwickeln. Ein Problem für die Region liegt in  geplanten Großprojekten für Staudämme, die die o.g. Stärken gefährden. Methodisch wurden qualitative und quantitative Methoden der Bestandsaufnahme, Literaturauswertung und Umfragen angewandt.

Durch das Projekt wurde ein Beitrag zu einer nachhaltigen Tourismusentwicklung in der Region geleistet, deren Ziel es ist, eine  nachhaltige lokale Gemeinde- und Institutionsentwicklung zu fördern. Hierbei wurden neue Managementansätze im öffentlichen und privaten Sektor und als Gegenentwurf zur regionalen Entwicklung durch  geplante Staudammprojekte vorgeschlagen.

Das Forschungsprojekt wurde in Kooperation der Dortmunder Fakultät Raumplanung, Fachgebiet Raumplanung in Entwicklungsländern, und der Universidad de Concepción/ Chile, Departamento de Sociología y Antropología, durchgeführt.