Veranstaltungsreihe zu Metropolregionen

Metropolregionen in der Wissensökonomie (Wintersemester 2007/2008 und Sommersemester 2008)

Den Flyer zur Veranstaltungsreihe mit umfassenden Informationen finden Sie hier.

„Wissen“ gilt vielfach als die Schlüsselressource des 21. Jahrhunderts – sei es in Form von wissenschaftlichem Wissen, als kulturelle Kreativität oder als Fähigkeit, wirtschaftlich-technische Innovationen hervorzubringen. Mit dem Übergang von der Industrieökonomie über die Dienstleistungsökonomie zur Wissensökonomie rücken zugleich die Metropolen und Metropolregionen in den Fokus, denn sie gelten gemeinhin als die Orte, in denen sich die „kreative Klasse“ (Richard Florida) der Wissensarbeiter konzentriert.
Diese Diagnose enthält allerdings nicht nur präzisierungsbedürftige Schlagwörter, sondern auch eine ganze Reihe von Annahmen, die eine nähere Überprüfung verdienen. Was wissen wir über die „Geografie der Wissensökonomie“? Sind es wirklich die Metropolen, in denen die „kreative Klasse“ leben und arbeiten möchte? Führt der Wandel zur Wissensökonomie zu einem Wandel des Städtesystems mit Gewinnern und Verlierern? Wie können Städte und Regionen ihre Standortpolitik auf die neuen Herausforderungen ausrichten, um sich als Wissensmetropole bzw. Wissensregion zu profilieren?
Mit sechs Vorträgen zum Rahmenthema „Metropolregionen in der Wissensökonomie“ spürte das „Stadt- und regionalwissenschaftliche Forschungsnetzwerk Ruhr“ (SURF) den komplexen Zusammenhängen zwischen Metropolen und Metropolregionen einerseits sowie der Wissensökonomie andererseits nach. Wie gewohnt fanden die Vorträge abwechselnd an den Institutionen, die das Forschungsnetzwerk SURF bilden, statt: am Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen (ILS) in Dortmund-Eving, am Geographischen Institut der Ruhr- Universität Bochum sowie an der Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund.

Die Referenten waren:

  • Prof. Dr. Hans Joachim Kujath (Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS), Erkner; Lehrstuhl Stadt- und Regionalökonomie, TU Berlin),
  • PD. Dr. Dieter Rehfeld (TU Braunschweig; Institut Arbeit und Technik (IAT), FH Gelsenkirchen),
  • Prof.‘in Dr. Martina Fromhold-Eisebith (Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie, Geographisches Institut, RWTH Aachen),
  • Prof. Dr. Michael Fritsch (Lehrstuhl Unternehmensentwicklung, Innovation und wirtschaftlicher Wandel, Friedrich-Schiller-Universität Jena),
  • Dr. Bastian Lange - Leibniz-Institut für Länderkunde, Leipzig und
  • Dr. Joachim Thiel - HafenCity Universität Hamburg, Referent für Wissenschafts- und Forschungsangelegenheiten.

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