Dortmunder Beiträge zur Raumplanung: Transport
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Christian Holz-Rau, Joachim Scheiner, Björn Schwarze:
Wohnstandortinformationen für private Haushalte
Grundlagen und Erfahrungen aus zwei Modellstädten
in German
2010, 151 p., ISBN 978-3-88211-180-4, € 14.00
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Eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung ist nicht nur eine Frage der baulich-räumlichen Strukturen, sondern auch des Handelns der Menschen in diesen Strukturen. Gute Informationen im Vorfeld von Wohnstandortentscheidungen führen zu einer höheren Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger, zu einer effizienteren Nutzung von Wohnbauflächen und Wohnraumbestand sowie zu geringeren Abhängigkeiten vom motorisierten Individualverkehr, zu weniger Flächenbedarf und Energieverbrauch.
Das Buch stellt Ergebnisse des Forschungsprojekts „Integrierte Wohnstandortberatung als Beitrag zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme“ dar. In dem Projekt wurden internetbasierte Informationstools sowie persönliche Beratungskonzepte entwickelt, um Haushalten im
Vorfeld eines Umzugs wohnstandortbezogene Informationen an die Hand zu geben. In den Modellstädten Schwerin und Wilhelmshaven wurden die Instrumente umgesetzt, evaluiert und Empfehlungen zur Weiterentwicklung abgeleitet. Das Buch richtet sich vor allem an Vertreter und Vertreterinnen von Kommunen und Regionen, aber auch an Forschende und Planende in privaten Büros und Verwaltung, die sich mit der schwierigen Aufgabe einer integrierten Stadt- und Regionalentwicklung befassen.
Outline
1 Einleitung 2 Siedlungsentwicklung und Wohnstandortwahl 3 Argumente für siedlungsstrukturell integrierte Wohnstandorte aus der Sicht privater Haushalte 3.1 Datengrundlage 3.2 Wohnstandortpräferenzen: Rationalität der Standortwahl 3.3 Wohnstandortzufriedenheit: Räumliche Differenzierung 3.4 Optimierung der Zufriedenheit durch Wanderung? 3.5 Beruht Randwanderung auf ‚falscher Raumwahrnehmung‘? 3.6 Erreichbarkeit und Zeitaufwand im Verkehr 3.7 Verkehrskosten 3.8 Verkehrssicherheit 3.9 Längerfristige Perspektiven: Biographische und strukturelle Entwicklungen 3.10 Konsequenzen 4 Vorliegende Erfahrungen mit Wohnstandort- und Mobilitätsberatung – ein Überblick 4.1 Wohnstandortinformation und Neubürgerberatung 4.2 Individuelles Marketing als Baustein wohnstandort-bezogenen Mobilitätsmanagements 4.3 Wohn- und Bauberatung – Mobilisierung innerstädtischer Brachflächen 4.4 Schlussfolgerungen 5 Wohnstandortinfo als integriertes Instrument 5.1 Die Modellstädte Schwerin und Wilhelmshaven 5.2 Kommunikationsansatz 5.3 Wohnstandortinfo im Internet: Das Wohnstandort-informationssystem 5.4 Wohnstandortinfo persönlich: die Beratungsstellen 5.5 Öffentlichkeitsarbeit 6 Evaluation der Wohnstandortinfo 6.1 Methodik der Datenerhebung 6.2 Wie häufig wird die Wohnstandortinfo genutzt? 6.3 Wer nutzt die Wohnstandortinfo? 6.4 Wie werden Nutzer/innen auf die Wohnstandortinfo aufmerksam? – Informationskanäle 6.5 Was wird gesucht? – Wohn- und Standortpräferenzen 6.6 Wie zufrieden sind die Nutzer/innen mit der Wohnstandortinfo? 6.7 Wie wirkt die Wohnstandortinfo? 6.8 Welche Perspektiven sind für die Wohnstandort-info absehbar? 6.9 Resümee 7 Erfolgsbedingungen und Übertragbarkeit 7.1 Stadtstruktur und Größe 7.2 Institutionelle Einbindung und Akteure 7.3 Praktische Organisation 7.4 Marketing 7.5 Kosten und Finanzierung 7.6 Weiterentwicklung des Angebots





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