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FOKO

05.02.2009

Planung und Gesellschaft - Aktuelle Tendenzen einer politikwissenschaftlich motivierten Planungstheorie

Prof. Dr.-Ing. Uwe Altrock Fachgebiet Stadtumbau / Stadterneuerung, Universität Kassel

Handlungsspielräume der Stadt- und Regionalplanung sind nicht ohne den gesellschaftlichen Rahmen verstehbar, in dem sie operiert. In ihm überlagern sich politische, rechtliche, soziale und kulturelle Institutionen vielschichtig. Planer versuchen auf unterschiedlichste Weise, vor diesem Hintergrund Beiträge zu einer nachhaltigen räumlichen Entwicklung zu leisten. Die politikwissenschaftlich ausgerichtete Planungstheorie versucht Beiträge zu einer intensivierten Reflexion zu leisten, die das Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen Planungssphäre und gesellschaftlichem Umfeld schärfen. In jüngerer Zeit hat sich hierbei insbesondere die in den Politikwissenschaften seit langem gängige, dort aber selten spezifisch genug betriebene Thematisierung von Akteursbeziehungen und deren Einbettung in Machverhältnisse als fruchtbar erwiesen. Der Vortrag beleuchtet, wie die Planungstheorie hier für eine Verknüpfung zwischen politikwissenschaftlicher Ausrichtung und planerischem Bezugssystem herstellt und welchen Schwierigkeiten sie dabei augesetzt ist.

Das Veranstaltungsplakat finden Sie hier.