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FOKO

28.05.2009

Im Bild-Raum Ruhrgebiet: Raumbilder zwischen Materialität und Repräsentation

Achim Prossek FG Raumordnung und Landesplanung, Fak. Raumplanung, TU Dortmund

Wie Räume wahrgenommen werden, wird in der Ökonomie der Aufmerksamkeit immer bedeutender. Dazu gehört, ein Bild von sich selbst zu haben. Das Ruhrgebiet arbeitet hier seit 20 Jahren seine Defizite auf, spätestens seit der IBA Emscher Park mit einigem Erfolg: Seit Ende der 1990er Jahre wird vom „Neuen Ruhrgebiet“ gesprochen, gibt es andere und differenziertere Bilder von der Region. Das Besondere ist, dass es sich nicht nur um mediale Repräsentationen handelt. Vielmehr haben viele der neuen Raumbilder einen konkreten räumlich-materiellen Bezug oder Ursprung.

Der Vortrag beschreibt dieses besondere Wechselverhältnis von materieller Intervention und medial-mentaler Repräsentation theoretisch und an Beispielen. Dazu gehören Industriekultur, Landmarken, der Emscher Landschaftspark und der Umbau des Emschersystems. Bedeutende Bildproduktionsstrategien von der IBA bis zur Kulturhauptstadt Europas werden analysiert. Es wird deutlich, wie eng der Zusammenhang zwischen Raumbild und regionaler Identität ist.

Das Veranstaltungsplakat finden Sie hier.