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FOKO

17.09.2009

Nachhaltige Infrastrukturinvestitionen: Die Potenziale des Territorial Engineering Ansatzes - Studienfälle in Brasilien

FOKO extra um 16.15 Uhr Prof. Dr. Joaquim José Guilherme de Aragão Universität Brasília, Abteilung für Zivil- und Umweltingenieurwesen

Die Finanzierung von entwicklungspolitisch strategischer Infrastruktur trifft auf immer engere fiskalische Grenzen. Selbst die Teilnahme privaten Kapitals vermag bei Marktversagen im Infrastrukturbereich wenig Abhilfe zu leisten. Zum Teil kann die Begrenzung des Investitionsvermögens auf die Projektevaluierungstechniken zurückgeführt werden, da diese nicht gebührend die Wirtschaftswachstumseffekte in Betracht ziehen, die nachfolgend das Steueraufkommen und andere Einnahmen der öffentlichen Hand erhöhen, und somit die haushaltspolitische Nachhaltigkeit der Investitionen gewährleisten könnten. Da jedoch dieser direkte Zusammenhang nur selten hergestellt wird, müsste das Investitionsprojekt nicht nur die Infrastruktur beinhalten, sondern auch direkte industrielle Projekte, die dann einen gemeinsamen Wachstumseffekt vorweisen. Die Aufstellung solcher Territorialprogramme, die verschiedene private und öffentliche Investitionen zusammenlegen, ist ein sehr komplexes Unterfangen, das einer neuen, umfassenden Projektmethodologie bedarf. Diese Methodologie, Territorial Engineering bezeichnet, wird erörtert und anhand von Projektideen aus Brasilien konkretisiert.

Das Veranstaltungsplakat finden Sie hier.