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FOKO

04.11.2010

Sorgenkinder am lokalen Wohnungsmarkt. Wie sie identifizieren, wie mit ihnen umgehen?

Dr. Sebastian Müller Büro für Planungspolitik-Forschung, Dortmund

Vor etwa fünf Jahren haben die internationalen Finanzmärkte den deutschen Mietwohnungsmarkt als Anlagesphäre entdeckt. Etwa 800.000 bis 1,2 Millionen Mietwohnungen wurden quer durch Deutschland seither von Private Equity Fonds aufgekauft. Dem Aufkauf folgten nur selten und an ausgewählten Standorten Investitionen in die Bestände. Das Gegenteil, nämlich Desinvestition, war die Regel.

Die Folge:
Schrottimmobilien und herunter gewirtschaftete Wohnviertel, die kaum jemand prognostiziert hatte und die in einer Reihe von lokalen Wohnungsmärkten wohnungspolitische Sorgen zu produzieren begannen.

  • Wie lassen sich diese neuartigen Interventionspunkte kommunaler Bestandspolitik identifizieren?
  • Und welche Interventionsinstrumente stehen zur Verfügung?