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FOKO

27.10.2011

Möglichkeiten und Grenzen bei der Identifikation von industriellen Clusterstrukturen in Deutschland

Dr. Mirko Titze Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), im WS 2011/2012 Vertretung der Professur Volkswirtschaftslehre, insbesondere Raumwirtschaftspolitik an der Fakultät Raumplanung, TU Dortmund

Die Stärkung industrieller Cluster scheint heute, im Rahmen regionaler Wirtschaftspolitik, eine immer größere Rolle zu spielen. Dahinter steht die Annahme, dass Unternehmen in Clustern wettbewerbsfähiger sind als solche außerhalb. Damit eine Clusterpolitik aber erfolgreich sein kann, müssen die "richtigen" Akteure unterstützt werden. In der Literatur besteht bislang kein Konsens darüber, was Cluster eigentlich genau sind. Häufig wurden derartige  Strukturen über Bottom-up Ansätze, z. B. Fallstudien, ermittelt. Diese Vorgehensweise aber lässt keine Vergleiche zu - die Aussagekraft derartiger Studien ist damit eingeschränkt. Letztendlich geht es bei der Identifikation industrieller Cluster darum, die relevanten Akteure und ihre Interaktionen in einer Region zu bestimmen - daran knüpft der Vortrag an. Vorgestellt werden Datensätze und Verfahren, mit denen Top-down entsprechende Strukturen nachgewiesen werden können, denn derartige Ansätze erlauben wiederum einen Vergleich. Nachteile rein Bottom-up orientierter Studien können damit (teilweise) ausgeglichen werden.

Das Plakat zu der Veranstaltung finden Sie hier.