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FOKO

29.01.2015

FOKO kompakt: Stadtteilgenossenschaften

Dieses FOKO kompakt verbindet zwei Vorträge zum Thema "Stadtteilgenossenschaften" und findet in Kooperation mit dem Mieterverein Dortmund und Umgebung e. V., dem Fachgebiet Stadt- und Regionalsoziologie und dem Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS) statt.

Silvia Beckmann
InWest eG, Dortmund

Stadtteilgenossenschaft InWest eG im Stadtumbaugebiet Rheinische Straße

Die Stadtteilgenossenschaft InWest wurde im Jahre 2011 mit dem Ziel gegründet, den durch die Stadtebauförderung angestoßenen, positiven Entwicklungsprozess im Stadtteil zu begleiten und unterstützen. Es soll daraus vor allem für die Mitglieder der Genossenschaft ein Nutzen entstehen. Hierzu sollen vorhandene Ressourcen und Kompetenzen der Mitglieder gebündelt sowie neue Angebote und Dienstleistungen für die Mitglieder aus dem Stadtteil entwickelt werden. Dabei spielen die Beschäftigungsförderung sowie die Unterstützung sozialer und kultureller Vorhaben, auch in Bezug auf die Förderung des interkulturellen Austauschs, eine große Rolle. Ein Gegenstand der Genossenschaft ist außerdem die Aktivierung und Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements.


Dr. Sonja Menzel
innova eG, Leipzig

Stadtteilgenossenschaften- Neue  Kooperationen zur Quartiersentwicklung
Kennzeichen-  Vielfalt - Zukunftschancen und Herausforderungen -Unterstützungsformen.

Die Selbstverwaltung und Selbstverantwortung der Städte und Gemeinden werden durch den  wachsenden Finanzierungsdruck und mit der verstärkten Privatisierung wichtiger kommunaler Einrichtungen der Daseinsvorsorge immer mehr abgebaut. Eine zu sehr vernachlässigte Form zur Ergänzung der kommunalen Organisation der Daseinsvorsorge ist die Organisationsform der Stadtteilgenossenschaft.
Stadtteilgenossenschaften können ideale Organisationsformen bei der Umsetzung der gemeinsamen Ziele zur Umsetzung integrierter Stadtentwicklungskonzepte sein. In ihnen liegen Chancen, durch ein hohes Identifikationspotenzial der Mitglieder mit ihrem Stadtteil, Anstöße zur sozialen Veränderungen und wirtschaftlichen Entwicklungen zu geben sowie Beschäftigungswirkungen zu erzielen. Sie können wichtige Kommunikationszentren sein, gefragte unterstützende Dienstleistungen für die  Haushalte anbieten, Sie sind privatrechtlich organisiert funktionieren technisch und finanziell und sie leben vom Engagement ihrer Mitglieder, insbesondere der Bewohner vor Ort.

Das Plakat zu der Veranstaltung finden Sie hier.