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FOKO

09.07.2015

Pendelkosten und Zweitwohnungsbedarfe – ein explorativer Ansatz für die Stadtforschung

M. Sc. Sebastian Eichhorn M. Sc. Martin Schulwitz Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS)

Im Jahr 2010 pendelte in Nordrhein-Westfalen fast jeder zweite Erwerbstätige über mindestens eine Gemeindegrenze hinweg zum Arbeitsort. Dies kann als deutliches Anzeichen dafür gewertet werden, dass (zirkuläre) multilokale Lebensweisen in weiten Teilen der Gesellschaft längst gängige Praxis zur Anpassung an die neuen Herausforderungen der Arbeitswelt sind. Während das Pendeln durch die amtliche Statistik ausreichend erfasst ist, existiert nur eine unzureichende Datengrundlage zur Bestimmung der Anzahl von berufsbedingten Zweitwohnungen in Deutschland und den damit verbundenen möglichen Folgen für die Stadtentwicklung.
Im Mittelpunkt des Vortrags steht der explorative Wohn- und Mobilitätskostenrechner (WoMoKoR) als Tool zur Ermittlung potentieller Zweitwohnungen von Berufspendlern für den Untersuchungsraum Nordrhein-Westfalen.

Das Plakat zu der Veranstaltung finden Sie hier.