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FOKO

11.02.2016

FOKO kompakt: Wohnungslosigkeit

Dieses FOKO kompakt verbindet zwei Vorträge zum Thema "Wohnungslosigkeit" und findet in Kooperation mit dem Mieterverein Dortmund und Umgebung e. V., dem Fachgebiet Stadt- und Regionalsoziologie und dem Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS) statt.

Dipl.-Geogr. Sandra Schindlauer
Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Architektur und Urbanistik

Obdachlos in Deutschland - Über die Freiwilligkeit draußen zu schlafen
Dass es in Deutschland obdachlose Personen gibt, weiß jede/r. Warum aber schätzungsweise 39.000 Personen ohne Obdach und weitere 296.000 ohne Wohnung leben, wissen die wenigsten. Stattdessen ist die Meinung weit verbreitet, dass man in Deutschland nicht obdachlos sein muss. Bedeutet das also, dass obdachlose Personen für ihre Lebenssituation selbst verantwortlich sind und/oder freiwillig im öffentlichen Raum übernachten? Über diese Fragen möchte ich gerne im Kontext der lebensweltlichen Gegebenheiten der Betroffenen und der kommunalrechtlichen Gesetzeslagen in den Städten mit Ihnen/Euch diskutieren.


Bastian Pütter
bodo e.V., Dortmund

Irgendwer da draußen? – Über das Unsichtbarmachen Bedarfsgerechte Angebote machen Obdachlosigkeit sichtbar, ordnungsrechtliche und statistische Zugriffe lassen sie verschwinden. In diesen Paradoxien der Wohnungslosenhilfe trifft die „Regierbarkeit“ ihrer Adressaten auf Eigeninteressen der Kommunen und Träger. Obdachlose lassen sich aus den Konsumzonen der Städte vertreiben (oder machen sich selbst unsichtbar), Ausschlüsse bei ihrer Zählung erlauben es, die Gruppengröße fast frei zu bestimmen. Auf der anderen Seite holen passgenaue Hilfen Obdachlose aus der Unsichtbarkeit und vergrößern das wahrgenommene Problem. Erfahrungen aus der Praxis.

Das Plakat zu der Veranstaltung finden Sie hier.