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FOKO

15.05.2008

Urban Renaissance in Tôkyô: Akteure, Strategien, Resultate

Univ.-Prof. Dr. Uta Hohn (Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie, Geographisches Institut, Ruhr-Universität Bochum)

Es herrscht Aufbruchstimmung in der Akteurskoalition des "eisernen Dreiecks". Politik, Verwaltung und Großunternehmen der Privatwirtschaft setzen unter dem Slogan "Urban Renaissance" alles daran, Tôkyô fit für den internationalen Wettbewerb der Metropolen zu machen. Der Stadtumbau im Kontext der Urban Renaissance wird zur Standortpolitik, die Dienstleistungsstadt mit hoher Lebens- und Aufenthaltsqualität für die neuen Urbaniten zum Standortfaktor. Das Streben der Investoren und Unternehmen nach Profit und Repräsentation verbindet sich mit dem Wunsch von Politik und Verwaltung, die strategischen Stadtentwicklungsziele wie die Rezentralisierung höchstrangiger Funktionen, den Ausbau der Gateway-Funktionen, die Reurbanisierung und die Förderung von Multifunktionalität, Flächennutzungseffizienz und vertikaler Stadt mit Hilfe privater Großinvestitionen rasch zu erreichen. Anreize hierzu bietet das 2002 erlassene Gesetz zur Urban Renaissance.

Das Veranstaltungsplakat finden Sie hier.