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FOKO

25.10.2007

Bevölkerungsschutz und Planung - Gibt es neue Schnittstellen zwischen Risiko und Raum?

Christoph Riegel, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Bonn und Martin Spangenberg, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn

Der Bevölkerungsschutz hat die Aufgabe, die Bevölkerung und ihre Lebensgrundlagen durch zivile Maßnahmen vor den Auswirkungen von Katastrophen zu schützen, die natürliche oder von Menschen hervorgerufene Ursachen haben können (Naturereignisse, Systemausfälle, Unfälle, Anschläge, Kriege). Risiken entstehen dabei einerseits im Raum (z.B. Hochwasser), können andererseits aber auch ohne einen direkten räumlichen Bezug zum auslösenden Ereignis auftreten (z.B. Stromausfall). Besondere Beachtung verdienen hierbei die so genannten „Kritischen Infrastrukturen“, bei deren Ausfall schwerwiegende Störungen des gesamten gesellschaftlichen Lebens zu erwarten sind. Wie wirken sich Globalisierung, demographische Entwicklung und Klimawandel auf die gesellschaftliche Katastrophenresistenz? Lassen sich räumliche Determinanten für diese Entwicklungen identifizieren? Was macht Infrastrukturen verwundbar? Wie bildet die Raumbeobachtung bevölkerungsschutzrelevante Aspekte ab? Wie weit muss staatliche Vorsorge gehen - im Katastrophenschutz aber auch in der Planung - und wo ist die Grenze zur Eigenverantwortung?

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