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FOKO

07.11.2007

Hochwasserflächenmanagement und Raumordnung. Systeme und Akteure auf einem schmalen Schnittfeld

Prof. Dr. Jürgen Pohl Sozioökonomie des Raumes, Geographisches Institut, Universität Bonn

Die Raumordnung sieht sich nicht zuletzt aufgrund des § 2, Absatz 2 Nummer 8 des ROG in besonderem Maße für den vorsorgenden Hochwasserschutz verantwortlich. Wie so oft kollidiert jedoch der überfachliche Anspruch der Raumplanung auch hier mit anderen Planungen und Interessen, innerhalb und außerhalb der Verwaltung. Während es kurz nach einem Hochwasser umfangreiche Soforthilfen und allseitige Bestrebungen zu einer koordinierten, integrativen Risikovorsorge gibt, so zeigt sich doch, dass dieses Fenster der Gelegenheit sich relativ rasch schließt. Vermeintlicher Ressortegoismus oder Interessengegensätze reichen aber zur Erklärung von Defiziten in einem vorsorgenden Hochwasserflächenmanagement nicht aus: fehlende Datengrundlagen, Ressourcenprobleme, immer noch mangelndes - oder wieder nachlassendes - Risikobewusstsein und v.a. die Vielzahl der direkt oder indirekt Beteiligten und involvierten Ebenen machen das Management einer umfassenden Vorsorge zu einem schwierigen Unterfangen.

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