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30.01.2018

Einflussfaktoren von Verkehrsunfallrisiken auf Basis wohnortbezogener Unfalldaten

Dipl. Stat. Inga Faller
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsplanung, Fakultät Raumplanung

Im vergangenen Jahr gab es rund 308.000 Verkehrsunfälle mit Personenschäden in Deutschland. Die Verbesserung der Verkehrssicherheit bleibt damit nach wie vor ein zentrales Thema.
Unterstützt durch verschiedene Studien gilt die Wahrnehmung, dass im Vergleich zu ländlichen Ortschaften in Großstädten ein Mangel an Verkehrssicherheit herrscht. Jedoch unterscheiden die meisten Analysen von Verkehrsunfallrisiken dabei nicht zwischen leichten und schweren bzw. tödlichen Unfällen. Alle bisher berichteten Studien stützen sich auf die räumliche Verteilung der Unfallorte. Sie lassen deshalb nur sehr begrenzte Schlussfolgerungen über geografische Verteilungen von Unfallrisiken der jeweiligen Wohnbevölkerungen zu, auch wenn die Ergebnisse implizit häufig in diesem Sinne interpretiert werden.
Am Beispiel Niedersachsen wird eine Risikoanalyse vorgestellt, die diese Faktoren berücksichtigt. Hierbei werden städtische, suburbane und ländliche Räume vergleichend untersucht und festgestellt inwieweit Faktoren wie Pendleraufkommen, Straßennetz und demographische Zusammensetzung der Bevölkerung des Wohnortes das Verkehrsunfallrisiko beeinflussen.

Das Plakat zu der Veranstaltung finden Sie hier.


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