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Metropolenforschung und Strukturwandel

Städteregion Ruhr 2030 (2001- 2003)

'Städte im Ruhrgebiet 2030' ist eines von 21 Leitbildvorhaben, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Ideenwettbewerb 'Stadt 2030' ausgewählt wurden. Unter dem Titel 'Städteregion Ruhr 2030' werden die Städte Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Bochum und Dortmund ein Leitbild für ihre langfristige nachhaltige Entwicklung entwerfen. Das Leitbildvorhaben wird von der Fakultät Raumplanung wissenschaftlich unterstützt; das Projektteam arbeitet am IRPUD. 3.000.000 Menschen leben in den acht Städten auf einer Fläche von 1.200 qkm im hochverdichteten Ballungskern des Ruhrgebiets. Der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche an der Gesamtfläche liegt mit 56% weit über dem Bundesdurchschnitt von 12%, die Arbeitslosenquote betrug Ende 2000 rund 13%. Der Strukturwandel der letzten Jahrzehnte hat die Wirtschaft der Region stark verändert. Zu wenig verändert haben sich allerdings die Strukturen, durch die das 'Revier' gestaltet und verwaltet wird: Steuerung 'von oben' und 'von außen', historische Konkurrenzen zwischen den Städten 'von unten'. Damit stadtregionale Kooperation gelingt, sind klare Vorstellungen über gemeinsame, aber auch über eigene Vorteile nötig. Die gemeinsame Entwicklung von programmatischen Zukunftsbildern verhilft zu solchen Vorstellungen. Der Zeithorizont von 30 Jahren erlaubt, sich diese Zukunftsbilder frei von tagespolitischen Sachzwängen auszumalen. Das seit November 2001 laufende Projekt ist in drei Säulen organisiert:

  1. Im 'Förderturm der Visionen' bringt eine Forschungsgruppe gemeinsam mit den beteiligten Städten zukunftsfähige Konzepte und Ideen zutage.
  2. In vier Ankerveranstaltungen sollen Zukunftsbilder für die Wirtschaftsstruktur, die föderalistische Stadtlandschaft, die nachhaltige Gestaltung und die Identität der Städteregion Ruhr entworfen werden
  3. Auf einer Leitbildmesse sollen die Zukunftsbilder öffentlich präsentiert werden. In einem 'Stadtregionalen Kontrakt 2030' sollen Gemeinschaftsaufgaben, Spielregeln und die Umsetzung des Leitbilds durch gemeinsame Projekte vereinbart werden.

 



Überblick | Wissenschaftlicher Ansatz | Veranstaltungen | Ansprechpartner

Ansprechpartner: Benjamin Davy

Weitere Informationen: http://www.ruhr-2030.de/

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