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Metropolenforschung und Strukturwandel

Büroflächenprognose Essen 2000 (1994)

Die Stadt Essen verfügt über ein erhebliches Wachstumspotential im Dienstleistungsbereich, das sich daraus ergibt, daß Essen Standort vieler Hauptverwaltungen und weiterer Headquarterfunktionen ist. In den achtziger Jahren konnte die Stadt dieses Potential aufgrund falscher strategischer Weichenstellungen nicht nutzen. Insbesondere das Fehlen einer Büroflächenpolitik führte dazu, daß Essener Dienstleistungsunternehmen nach Ratingen oder Düsseldorf abwanderten. Um diesen Fehler zu korrigieren, betreibt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt heute eine systematische Büroflächenpolitik. Hierfür fehlten jedoch bisher die notwendigen Grundlagendaten. Diese Untersuchung war die erste systematische Arbeit über die Büroflächenentwicklung der Vergangenheit und den mittelfristigen Büroflächenbedarf in Essen. Vorgelegt wurden branchenbezogene Bürobeschäftigtenkoeffizienten und Schätzungen der Entwicklung der Bürobeschäftigten. Die Arbeit enthält die erste Schätzung des Büroflächenbestands sowie Angaben über die Entstehung der Büroflächenkennziffern. Unter der Annahme eines Wachstums des Bruttosozialprodukts in der Bundesrepublik von zwei Prozent im Durchschnitt der neunziger Jahre ergab sich für Essen ein durchschnittlicher jährlicher Büroflächenbedarf von rund 60.000 qm Bruttogeschoßfläche.

Ansprechpartner: Gerd Hennings

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