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Stadterneuerung

Neue Armut in der Stadt (1996- 1998)

Im Projekt 'Städtische Lebenswelten und neue Armut' werden gegenwärtige und absehbare sozialräumliche Entwicklungen von Städten und Stadtteilen in Nordrhein-Westfalen am Beispiel dreier Referenzstädte (Duisburg, Münster und Wuppertal) untersucht. Dabei sollen heutige und zukünftige Krisen der Stadtentwicklung identifiziert und unter Berücksichtigung lokalspezifischer Entwicklungspotentiale Handlungsansätze und Strategien zu ihrer Bewältigung benannt werden. Mit dieser Zielsetzung orientiert sich das Projekt am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung, wie es in der 'Agenda 21' der UN-Konferenz von Rio de Janeiro 1992 definiert wurde. Im Gegensatz zu der in Deutschland stark von ökologischen und technischen Fragen bestimmten Diskussion konzentriert sich das Projekt vor allem auf die bislang eher vernachlässigten sozio-ökonomischen, sozialräumlichen und kulturellen Voraussetzungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Das Projekt ist ein Teilprojekt des interdisziplinären Forschungsverbunds 'Zukünfte in Stadtregionen: Quartier-Stadt-Region'. Zu diesem Forschungsverbund zählen außerdem das Fachgebiet Europäische Raumplanung an der Fakultät Raumplanung (Professor Klaus R. Kunzmann), das Sekretariat für Zukunftsforschung im Wissenschaftspark Gelsenkirchen (Professor Rolf Kreibich) und das Zentrum für interdisziplinäre Forschung an der Universität Bielefeld (Professor Wilhelm Heitmeyer). Ebenfalls zu dem Forschungsverbund gehört das am IRPUD durchgeführte Projekt 'Gesellschaftliche Desintegration und ethnisch-kulturelle Konflikte'. Der Forschungsverbund wird von den Ministerien für Wissenschaft und Forschung, Stadtentwicklung, Kultur und Sport sowie Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Ansprechpartner: Matthias Sauter

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