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Raumplanung in Entwicklungsländern

Stadtentwicklung Dar es Salaam (1996)

Die Volkswagen-Stiftung fördert im Rahmen ihres Schwerpunkts 'Transformation von Wirtschaftssystemen' ein gemeinsames Forschungsvorhaben des IRPUD und des University College of Land and Architectural Studies der University of Dar es Salaam, Tansania, die mit der Universität Dortmund durch eine Partnerschaft verbunden ist. Das neue Forschungsprojekt 'Die Regulierung des städtischen Wachstums beim Übergang zur Marktwirtschaft - das Beispiel Dar es Salaam' fragt nach den Potentialen und Grenzen einer Siedlungsentwicklung, die in Abwesenheit staatlicher Planung weitgehend von unten gesteuert wird. Bei knappen administrativen und politischen Ressourcen muß die Stadtentwicklung in den armen Ländern des Südens diese Potentiale stärker als bisher zur Kenntnis nehmen und im Sinne einer bedürfnisgerechten und angepaßten Planung mobilisieren. Das Projekt arbeitet mit dem Sustainable City Project der Vereinten Nationen zusammen, das Dar es Salaam als eine Anwenderstadt ausgewählt hat. In dem Projekt soll der konventionelle 'von oben' erlassene 'master plan' durch diskursive Verfahren zur Integration und Mobilisierung informeller Entwicklungspotentiale ersetzt werden. Mit dem Vorhaben werden die mehrjährigen Forschungsarbeiten am IRPUD zur informellen Siedlungsentwicklung in Rom und Madrid in einem besonders armen Land, das sich erst im Übergang zu marktwirtschaftlichen Regulationsformen befindet, fortgesetzt. Projektleiter sind Volker Kreibich (Dortmund) und Dr. W. Jackson Kombe (Dar es Salaam).

Ansprechpartner: Volker Kreibich

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