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Raumentwicklung in Europa

Ex-Ante-Evaluierung von EU-Regionalprogrammen in Bayern (1999- 2000)

Auch in Bayern werden Gebiete durch den Strukturfonds der EU gefördert. Dazu gehören sowohl die peripheren Grenzregionen im Osten Bayerns als auch einige altindustrielle Regionen wie die Städte Nürnberg, Schweinfurt und Fürth. Die Ex-Ante-Evaluierung wurde im Auftrag des bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Technologie und in Kooperation mit dem InWis-Institut in Bochum durchgeführt. Sie hatte drei Aufgaben: Zunächst wurde eine Stärken-Schwächen-Analyse für die Fördergebiete durchgeführt. Ein Ergebnis der Analyse war, dass die Einkommensmöglichkeiten in ihnen im Vergleich zum übrigen Bayern und dem Bundesgebiet deutlich geringer sind. Die zweite Aufgabe bestand darin, die vom Land geplanten Förderschwerpunkte und -ziele auf die von der EU festgelegten Grundsatzziele zu überprüfen. Dabei wurde abgeschätzt, inwiefern die Fördermaßnahmen einen Impuls zum Abbau der wirtschaftlichen Disparitäten leisten können. Zudem wurde untersucht, inwiefern die vom Land entwickelten Fördermaßnahmen den Querschnittszielen 'Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern' sowie 'Sicherung der Umwelt' entsprechen. Drittens wurden in Zusammenarbeit mit den an der Förderung beteiligten Ministerien Indikatoren für die Begleitung und Bewertung der Förderperiode entwickelt. Sie sind eine wesentliche Grundlage für weitere Evaluierungen sowohl während der Förderung als auch nach ihrem Abschluss. Die Indikatoren sind projektbezogen formuliert, so dass sie eine Begleitung und Bewertung einzelner Fördermaßnahmen zulassen: Sie dokumentieren die Umsetzung und Zielerreichung jeder einzelnen Maßnahme und erlauben so eine unmittelbare Erfolgs- und Wirksamkeitsanalyse.

Ansprechpartner: Franz-Josef Bade

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