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Raumentwicklung in Europa

Ex-ante Evaluierung von Ziel-2-Regionalprogrammen (1994)

Nach Ziel 2 der Strukturfonds der Europäischen Union können Regionen mit rückläufiger Industriebeschäftigung, in denen die Arbeitslosigkeit und der Anteil der Industriebeschäftigten über dem Gemeinschaftsdurchschnitt liegen, im Rahmen des Europäischen Regionalentwicklungsfonds und des Europäischen Sozialfonds gefördert werden. Die Liste der geförderten Gebiete wird von der Kommission der Europäischen Gemeinschaften in Abstimmung mit den Mitgliedsstaaten festgelegt. Während die Höhe der Förderung nach einem festen Schlüssel ermittelt wird, müssen die Förderregionen sogenannte Regionalprogramme für die Verwendung der Fördermittel vorlegen. Die Regionalprogramme werden von der Kommission unter Einschaltung externer Gutachter nach Kriterien wie Zielkonformität, Konsistenz und Kohärenz, Effizienz und Kompatibilität mit anderen Gemeinschaftspolitiken evaluiert. Bei der Ex-ante-Evaluierung der Regionalprogramme für die Förderperiode 1994-1996 wurde erstmals das Institut für Raumplanung hinzugezogen. Zusammen mit Forschungsinstituten aus Frankreich, Großbritannien und Spanien wurden 22 Regionalprogramme aus Frankreich, Belgien, Luxemburg, Großbritannien, Spanien und dem südlichen Teil Deutschlands bewertet. Das IRPUD hatte dabei die Aufgabe, die Regionalprogramme der Ziel-2-Regionen in Bayern, Rheinland-Pfalz und im Saarland zu evaluieren.

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Klaus Spiekermann, Prof. Dr.-Ing. Michael Wegener

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