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Nachhaltige Raumentwicklung

Gestaltung naturnaher Bereiche im Lausitzer Braunkohlerevier (1995- 1998)

Das Projekt 'Sozioökonomische Bedingungen und Ziele bei der Gestaltung naturnaher Bereiche im Lausitzer Braunkohlerevier' ist ein Teilprojekt des vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie und der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft geförderten Forschungsverbunds LENAB. Der Forschungsverbund soll dazu beitragen, durch die ökologische Gestaltung der Bergbaufolgelandschaften die Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen mit anderen Räumen zu fördern und vielfältige industrielle, gewerbliche, agrarische und naturnahe Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen. Ökologische und sozioökonomische Tatbestände und Zielvorstellungen sind bei Bergbaufolgelandschaften besonders eng miteinander verknüpft. Diesem engen Wechselverhältnis versucht das Dortmunder Teilprojekt, in Kooperation mit den vorwiegend naturwissenschaftlich geprägten anderen Teilprojekten, bei der sozioökonomischen Situationsanalyse mit Hilfe einer Einwohnerbefragung und in Experteninterviews gerecht zu werden. Ein weiteres Ziel des Teilprojekts ist es, dazu beizutragen, daß die Ableitung von praktischen Schlußfolgerungen aus den Untersuchungsergebnissen und der Entwurf von Gestaltungsalternativen für die vom Bergbau hinterlassenen Landschaften als diskursiver Prozeß stattfindet und sowohl die Leitbildentwicklung als auch die Maßnahmenkonzepte einer pluralistischen Zielfindung und Bewertung zugänglich gemacht werden. Das Dortmunder Teilprojekt formuliert auf der Grundlage von Regionsanalysen und der für die Region vorliegenden Programme und Pläne Gestaltungsalternativen als Szenarien und unterwirft diese einer interdisziplinären Bewertung. Das Bewertungs- und Moderationsverfahren soll die Überprüfung fachwissenschaftlicher Positionen und Interessensstandpunkte im Hinblick auf einen praktischen Konsens ermöglichen und Begründungen für die gewählten Lösungsansätze verdeutlichen.

Ansprechpartner: Rainer Stierand

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