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Räumliche Informationssysteme

Geoinformationssysteme in der kommunalen Planung (1993- 1998)

In den vergangenen Jahren haben Geoinformationssysteme, d.h. computergestützte Systeme zur Erfassung, Bearbeitung und Ausgabe räumlicher Daten, in Wirtschaft und Verwaltung große Verbreitung gefunden. Aus diesem Grunde wurde bei der European Science Foundation (ESF) im Jahre 1993 das Forschungsprogramm GISDATA (Geographic Information Systems Data Integration and Data Base Design) eingerichtet. Die erste Aktivität von GISDATA war eine Bestandsaufnahme der Verbreitung von Geoinformationssystemen in den kommunalen Verwaltungen der Mitgliedsländer. Das Fachgebiet Vermessungswesen und Bodenordnung und das IRPUD übernahmen die Aufgabe, die deutsche Situation zu erfragen. Hierzu wurde ein auch in anderen Ländern verwendeter Fragebogen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städtetag für deutsche Verhältnisse überarbeitet und im April 1994 an alle Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern verschickt. Die Umfrage ergab, daß zum Zeitpunkt der Erhebung bereits drei Viertel aller Großstädte mit Komponenten von Geoinformationssystemen arbeiteten oder deren Einsatz planten. Dabei wurden zunehmend integrierte Systeme mit den Funktionen Datenerfassung, Kartenerstellung und Datenanalyse eingesetzt. Bei der Anwendung von GIS waren Vermessungswesen und Kommunalstatistik führend; erst danach folgte die räumliche Planung.

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Michael Wegener

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