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Raumbezogene Risiko- und Klimafolgenforschung

INCA - Linking civil protection and planning by agreement on objectives (2009- 2010)

Die aktuelle Risikoprävention hinsichtlich der Naturgefahren ist unter anderem zwischen dem Katastrophenschutz und der Raumplanung fragmentiert. Insbesondere vor dem Hintergrund der Problematik der Klimaänderung und des damit verbundenen Anstiegs der Extremereignisse, muss eine Anpassung an die neuen Herausforderungen erfolgen. Diese Problematik erfordert eine größere Flexibilität und eine bessere Koordination der Handlungsstrategien durch die Integration des „Reaktion-Vorbereitung-Prävention-Wiederherstellung“ Ablaufs.
Das INCA Projekt zielt auf die Überbrückung der räumlichen, funktionalen und operationellen Lücken. Dies wird durch einen kollaborativen Prozess mit konkreten Ergebnissen, um die Maßnahmen und Handlungen der Risikoprävention und Risikomilderung effizienter, effektiver und nachhaltiger zu gestalten, unterstützt. Hierfür wird das Konzept der „Zielvereinbarungen“ zu Risikoprävention und der Schadensminderung struktureller sowie nicht struktureller Maßnahmen und Handlungen beinhalten.
Das zu entwickelnde Konzept soll zu einer effizienteren Regional-Governance führen, flexibel und auf alle räumlichen Ebenen, alle Gefahren sowie alle Mitgliedstaaten übertragbar sein. Als Fallstudien wurden hierfür die Stadt Dortmund, die Region Lazio in Italien sowie das Attica-Gebiet in Griechenland ausgewählt.
Am 01. 01. 2009 startete das von der EU geförderte Projekt INCA (Linking civil protection and planning by agreement on objectives) mit einer Laufzeit von 20 Monaten, an dem neben dem IRPUD neun Partner aus drei Ländern (Italien, Griechenland und Deutschland) beteiligt sind. Die koordinierende Einheit ist das Consiglio Nazionale delle Ricerche (National Research Council, Italien).

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Stefan Greiving, Dr.-Ing. Sylvia Wanczura

Weitere Informationen: http://www.project-inca.eu

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