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Raumbezogene Risiko- und Klimafolgenforschung

Klimawandelgerechte Stadtentwicklung (2009- 2010)

Ursachen und Folgen des Klimawandels durch urbane Konzepte begegnen (ExWoSt)

Der Klimawandel erfordert in den Städten und Stadtregionen eine dreigleisige Strategie: die Entwicklung von Strategien zum Schutz vor (Mitigation) und der Anpassung an den Klimawandel (Adaptation) sowie die Abstimmung der Maßnahmen mit anderen drängenden Aufgaben der nachhaltigen Stadtentwicklung. Das ExWoSt – Vorhaben zielt auf eine klimawandelgerechte Stadtentwicklung primär durch integrierte Ansätze zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel mittels planerischer Vorsorge in Stadt und Stadtregion. Maßstabsebene sind dabei die Stadt und Stadtregion, in Einzelfällen auch das Quartier.

Wesentliche Aufgaben finden sich in den Bereichen Steuerung der
Siedlungsentwicklung, technische Infrastruktur, Verkehr, sowie Wasserhaushalt / Hochwasserschutz. Ein Schwerpunkt ist die Entwicklung klimawandelgerechter Siedlungsstrukturen, etwa durch die Bauleitplanung. Betroffen sind auch die Aufgaben Katastrophen- und Bevölkerungsschutz, Gesundheit, Naturschutz und Bodenschutz. Der Baulich-technische Klimaschutz, etwa im Gebäudebereich, bei der Wohnraumförderung oder im Wohnungswesen hingegen ist nur insofern von Relevanz, als solche Maßnahmenkonzepte für das integrierte Gesamtkonzept relevant sind. Im Kern der Vorstudie des ExWoSt „Klimawandelgerechte Stadtentwicklung“ steht die Erarbeitung und modellhafte Erprobung eines integrierten „Kommunalen Strategie- und Aktionssets Klimawandel“ in Form eines Entscheidungsunterstützungstools sowie die thematische Fokussierung von Aufgaben- und Aktivitätsbereichen in Form von Expertisen, die spezifische Aktionsfelder und Anpassungsstrategien der Stadtentwicklung darstellen. Im Anschluss an die Vorstudie ist eine breite Erprobung in Modellvorhaben geplant. Ziel ist es dabei, im Rahmen eines Projektaufrufes eine überschaubare Zahl von Städte und Kommunen in Deutschland zu gewinnen, um dort entsprechende stadtregionale Strategien und Aktionen zu erarbeiten und umzusetzen.

Als Kooperationspartner fungieren die United Nations University (Bonn) und das Büro plan+praxis (Berlin).

Ansprechpartner: Dr. rer. pol. Mark Fleischhauer, Prof. Dr.-Ing. Stefan Greiving, Dipl.-Ing. Sven Rannow, Dr.-Ing. Andrea Rüdiger, Dipl.-Ing. Andreas Stefansky

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