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Stadterneuerung

Migration ohne Ortswechsel? (1998- 1999)

Alte Arbeiterquartiere aus der Zeit der Industrialisierung waren in den letzten Jahrzehnten vom Niedergang der Industrie und dem Rückzug des örtlichem Handels besonders betroffen. Zugleich waren sie aufgrund ihres relativ preiswerten Wohnungsangebots bevorzugtes Ziel der Zuwanderung aus dem Ausland. Die Migrationsforschung hat sich bisher vor allem mit Problemen der Integration aus der Sicht der Zugewanderten beschäftigt. So aufschlußreich diese Sicht ist, ohne Betrachtung der 'anderen Seite', das heißt der Zuwanderung aus der Sicht der alteingesessenen Bewohner, ist der Veränderungsprozeß von Zuwanderungsstadtteilen nicht vollständig zu verstehen. Das von der Volkswagen-Stiftung finanzierte Projekt 'Migration ohne Ortswechsel? Die Perspektive Einheimischer im Zuwanderungsstadtteil: Konsequenzen für Integrationsprozesse und die räumliche Planung - eine Untersuchung mittels biographischer Methoden' hat zum Ziel, eine 'Theorie der Aufnahme' zu entwickeln, um durch ein besseres Verständnis der Aufnahme von Zugewanderten durch Alteingesessene Entwürfe für eine Planung zu erarbeiten, die Ansätze für interkulturelles Handeln unterstützt, Konflikte im Vorfeld ausräumt und die Integrationsleistung dieser Stadtteile nutzt und honoriert. Untersuchungsgebiet des Projekts ist das Dortmunder Borsigplatzviertel. In dem Projekt wird die biographische Methode angewendet, ergänzt durch die Auswertung von Zeitungsarchiven, alten Adreßbüchern und anderen Dokumenten mit Aussagewert über die Stadtteilgeschichte.

Ansprechpartner: Volker Kreibich

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