Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation


Sie sind hier: Start > 

Bereichsnavigation


Hauptinhalt

Raumentwicklung und Verkehr

Transeuropäische Netze und Erreichbarkeit in Europa (1995)

Im Vertrag von Maastricht steht, daß die transeuropäischen Netze die ökonomische und soziale Kohäsion der Europäischen Union stärken sollen. Alle Daten dieses gigantischen Investitionsprogramms deuten jedoch darauf hin, daß im Gegensatz zu den Zielen des Vertrags ihr Hauptzweck darin besteht, die ökonomischen Zentren Europas miteinander zu verbinden und so die globale Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken. Es ist daher wahrscheinlich, daß die transeuropäischen Netze die bestehenden Unterschiede in Erreichbarkeit und ökonomischem Potential zwischen den zentralen und peripheren Regionen in Europa vergrößern. In einem Eigenforschungsprojekt für das Network of European Communications and Transport Activities Research (NECTAR) wurden Erreichbarkeitsindikatoren für unterschiedliche Ausbaustufen des europäischen Hochgeschwindigkeitsbahnnetzes berechnet und in Form von Erreichbarkeitsoberflächen dargestellt. Die Analyse der Erreichbarkeiten vor und nach Vollendung des transeuropäischen Hochgeschwindigkeitsbahnnetzes bestätigt die oben aufgestellte Hypothese: die Hochgeschwindigkeitsbahnlinien kommen hauptsächlich den großen Städten im Zentrum Europas zugute. Die Erreichbarkeitsgewinne der zentralen Regionen sind viel größer als die der peripheren Regionen; die peripheren Regionen gewinnen weder absolut noch relativ.

Beispiele für Erreichbarkeitsoberflächen finden Sie hier.

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Klaus Spiekermann, Prof. Dr.-Ing. Michael Wegener

Weitere Projekte dieses Forschungsfeldes: