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Ländliche Entwicklung

Partnerschaften für ländliche Entwicklung (1999- 2001)

Im Projekt PRIDE (Partnerships in Rural Integrated Development in Europe) geht es um den Beitrag lokaler Partnerschaften zur integrierten Entwicklung des ländlichen Raumes. Seit einigen Jahren fördert die Europäische Union über das Programm LEADER integrierte ländliche Entwicklungsprojekte, in denen staatliche und private Akteure gemeinsame Entwicklungsziele verfolgen. Bislang fehlt es jedoch an einer kritischen Untersuchung der Funktionsweise und der Wirkungen dieser Projekte.
Im Rahmen des Projekts werden daher möglichst sämtliche (auch nicht von der EU finanzierte) partnerschaftliche ländliche Entwicklungsprojekte in sechs Ländern (Deutschland, Finnland, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Schweden und Spanien) sowie in Irland und Luxemburg nit Hilfe einer schriftlichen Umfrage erfasst und ausgewertet. Darauf aufbauend werden in jedem der sechs Länder vier Partnerschaften für vertiefende Fallstudien ausgewählt. In diesen 24 Fallstudien werden mit Hilfe von Interviews sowohl die formellen Organisationsstrukturen als auch die informellen Operationsweisen der Partnerschaften untersucht. Diese werden anschließend zu den empirisch belegbaren Auswirkungen der Projekte auf die Mitglieder und Zielgruppen sowie auf die Entwicklung der jeweiligen ländlichen Räume insgesamt in Beziehung gesetzt. Die Ergebnisse der Untersuchung werden in Form eines 'feedback survey' an alle eingangs erhobenen Partnerschaften rückgekoppelt, um die Übertragbarkeit der Fallstudien-Ergebnisse zu überprüfen. Auf dieser Grundlage werden zum Schluss Empfehlungen für die Partnerschaften selbst und die ländliche Förderpolitik auf lokaler, nationaler und EU-Ebene abgeleitet.
An dem von der Generaldirektion VI der Europäischen Kommission (Landwirtschaft) finanzierten Projekt sind neben dem IRPUD das Cheltenham and Gloucester College (Großbritannien), das Dalarna Research Institute (Schweden), die University of Helsinki (Finnland), die Universidad de Valencia (Spanien) und die Università di Calabria (Italien) beteiligt. Das IRPUD hat die wissenschaftliche Koordination des Gesamtprojekts übernommen. Die organisatorische Koordination liegt bei dem englischen Partner in Cheltenham.

Ansprechpartner: Johannes Lückenkötter, Rainer Stierand

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