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Regionale Arbeitsmärkte

Projektion der regionalen Arbeitsmarktentwicklung 2004 (1997- 1998)

Von allen Indikatoren zur Abgrenzung der Fördergebiete ist die Beschäftigungsentwicklung bislang das einzige dynamische Merkmal. Es stellt aber nur eine Seite des Arbeitsmarktes dar, nämlich die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeit. Der Arbeitsmarkt insgesamt wird bislang nur durch eine (über mehrere Jahre gemessene) durchschnittliche Arbeitslosenquote abgebildet. Der Planungsausschuß der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe hat deshalb beschlossen, bei der Abgrenzung der Fördergebiete auch die Veränderung der regionalen Arbeitsmarktlage insgesamt zu berücksichtigen. Franz-Josef Bade hat dazu ein Konzept entwickelt, das im Unterschied zu den "klassischen" Arbeitsmarkt-Bilanzen nicht auf einer Schätzung der Erwerbspersonen (als der anderen Seite des Arbeitsmarktes, dem Angebot an Arbeitskräften) beruht. Ausgangspunkt ist vielmehr die regionale Arbeitslosenquote selbst. Für jede einzelne Arbeitsmarktregion werden die Veränderung der Arbeitslosenquote in Abhängigkeit von verschiedenen Determinanten sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite analysiert und regionsspezifische Verhaltensmuster herausgearbeitet. Diese sollen dazu dienen, die um die allgemeine Bundesentwicklung normierten regionalen Arbeitslosenquoten in die Zukunft projizieren zu können.

Ansprechpartner: Franz-Josef Bade

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