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Nachhaltige Raumentwicklung

REFINA - Integrierte Wohnstandortberatung als Beitrag zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme (2006- 2009)

Seit dem 01. Oktober 2006 ist das IRPUD am Forschungsprojekt "Integrierte Wohnstandortberatung als Beitrag zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme" beteiligt. Das Projekt beschäftigt sich mit den Auswirkungen individueller Beratung und verbesserter Information auf die Wohnstandortwahl privater Haushalte und damit auf die daran gekoppelten Faktoren Flächenverbrauch, Verkehrserzeugung und Mobilität. Kernbausteine des Projekts sind zwei sich wechselseitig ergänzende Instrumente der Wohnstandortinformation und -beratung. Zum einen handelt es sich um die Entwicklung eines GIS-gestützten, internetbasierten Wohnstandortinformationssystems, zum anderen um die Einrichtung und Etablierung einer persönlichen Wohnstandortberatung für wohnungssuchende Haushalte. Die Potenziale dieser Beratungsinstrumente werden in den beiden Modellstädten Schwerin und Wilhelmshaven evaluiert.
Zur wissenschaftlichen Vorbereitung und Begleitung der beiden Instrumente werden in mehreren analytischen Bausteinen die Kenntnisse über Abwanderungsgründe und Entscheidungsabläufe bei Wanderungen vertieft, Wohn- und Standortansprüche sowie Erfahrungen nach der Wanderung und Erfahrungen und Motive von Rückwanderern in die Stadt nutzergruppenspezifisch analysiert und für die Beratung aufbereitet. Zur Sicherung des Erfolgs der Beratungsinstrumente wird eine eigene Vermarktungsstrategie entwickelt.
Das Projekt setzt somit an der Nachfragerseite und den individuellen Interessen der Wohnraumsuchenden an. Dieser Ansatz soll die angebotsseitigen (raum-)strukturellen und ökonomischen Konzepte zur Reduzierung des Flächenverbrauchs ergänzen, und dabei im Siedlungsbestand wirksam sein. Bei Erfolg könnte er eine Schnittstelle zwischen den strukturellen Konzepten der "klassischen" Planung und dem Handeln der privaten Haushalte bilden und so die raumstrukturelle Maßnahmen effektiv ergänzen.
Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Förderprogramm "Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement" (REFINA). Neben dem IRPUD sind das Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsplanung der Fakultät Raumplanung an der Universität Dortmund, das Büro für Integrierte Planung Berlin, das Büro plan-werkStadt (Bremen), DV - Gesellschaft des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung, die Landeshauptstadt Schwerin und die Stadt Wilhelmshaven beteiligt. Die Koordination des Projekts liegt bei Prof. Dr.-Ing. Christian Holz-Rau (Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsplanung, Universität Dortmund).

Ansprechpartner: Prof. Dr. Hans H. Blotevogel, Dipl.-Ing. Björn Schwarze

Weitere Informationen: http://www.wohnstandortberatung.de/

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