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Nachhaltige Raumentwicklung

SPARTACUS: System for Planning Urban Sustainability (1996- 1998)

Das im Oktober 1998 abgeschlossene Projekt SPARTACUS ('System for Planning and Research in Towns and Cities for Urban Sustainability') ist von der Europäischen Kommission ausgewählt worden, als 'Success-Story-Projekt' auf der Ende Februar 1999 in Essen stattfindenden Tagung zur Eröffnung des 5. Rahmenprogramms für Forschung und Technologieentwicklung vorgestellt zu werden. Ziel des Projekts war es, unterschiedliche Strategien zur nachhaltigen Stadtentwicklung zu analysieren und zu bewerten. Der Schwerpunkt lag auf der Interaktion zwischen Verkehr, Flächennutzung und Umwelt unter Berücksichtigung sozialer und ökonomischer Aspekte in städtischen Räumen. Die angewandte Methode baute auf einem vorhandenen Computermodell zur Simulation der Wechselwirkung von Verkehr und räumlicher Stadtentwicklung (MEPLAN) auf. Das Modell wurde so weiterentwickelt, daß auch die langfristigen ökologischen und sozialen Auswirkungen verschiedener Maßnahmenbündel abgeschätzt werden konnten. Das Modell wurde in drei europäischen Städten, Bilbao, Helsinki und Neapel angewendet. Der Beitrag des IRPUD in dem Projekt bestand in der Bereitstellung computergestützter Verfahren zur Berechnung verkehrsbedingter Lärmbelastungen und Immissionen von Luftschadstoffen. Die Erhebnisse der Studie zeigen, daß mit raumplanerischen Maßnahmen allein, z.B. mit restrikltiver Flächenausweisung im suburbanen Raum, eine nachhaltige Entwicklung nicht erreicht werden kann. Als wesentlich wirkungsvollere Maßnahme hat sich eine deutliche Eröhung der PKW-Betriebskosten erwiesen. Zur nachhaltigen räumlichen Stadtentwicklung wird eine Kombination verschiedener Maßhmen aus den bereichen Verkehrskosten, Geschwindigkeitsregulierung, Flächennutzungsplanung und zielgerichteten öffentlichen Investitionen empfohlen. Die Studie war Bestandteil des Themenfelds 'Umwelt und Klima' des 4. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Kommission. Das internationale Projektteam wurde von LT Consultants, Helsinki, Finnland koordiniert, außerdem waren Institute aus Großbritannien, Italien und Spanien beteiligt.

Eine Kurzfassung des Abschlussberichtes finden Sie hier.

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Klaus Spiekermann, Prof. Dr.-Ing. Michael Wegener

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