Dortmunder Beiträge zur Raumplanung: Blaue Reihe
134
Indra Mertens:
Gesundheitsfördernde Stadtentwicklung
Akteure, Programme, Vernetzung –
Praxisanalyse in einem Sanierungsgebiet in München
2010, 130 S., ISBN 978-3-88211-174-3, € 14,00
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In benachteiligten Stadtteilen gibt es für die Bevölkerung geringere soziale und ökonomische Chancen. In neuerer Zeit wird erkannt, dass diese Stadtteile oft auch auf gesundheitlicher Ebene benachteiligt sind.
In diesem Band werden Entstehung und Hintergründe des Phänomens der „gesundheitlichen Ungleichheit“ beschrieben. Daraus werden Handlungsfelder abgeleitet und die Relevanz für die Raum- und Stadtplanung dargestellt.
Anhand des Münchener Sanierungsgebiets „Innsbrucker Ring – westlich“ wird anschließend untersucht, welche Lösungsansätze sich zur Minderung gesundheitlicher Ungleichheiten eignen. Im Vordergrund steht dabei die Frage, inwieweit eine Vernetzung integrierter, querschnittsorientierter und gebietsbezogener Programme einen Beitrag zur Förderung gesundheitlicher
Chancengleichheit leisten kann.
Die durchgeführten Maßnahmen werden daraufhin analysiert, ob sie geeignet sind, die Gesundheit der sozioökonomisch benachteiligten Bevölkerung zu verbessern, welche Akteure an dem Prozess der Gesundheitsförderung beteiligt sind und welche Chancen und Hemmnisse in der Zusammenarbeit dieser Akteure bestehen.
Abschließend werden Handlungsempfehlungen für eine gesundheitsfördernde Stadtteilentwicklung in benachteiligten Stadtteilen gegeben.
Indra Mertens hat in Dortmund Raumplanung studiert, Diplom 2007. Nach dem Studium begann sie im Frühjahr 2008 das Städtebauliche Referendariat
Inhaltsübersicht
1 Einleitung
2 Die Entstehung gesundheitlicher Ungleichheit
2.1 Exemplarische statistische Nachweise gesundheitlicher Ungleichheit
2.2 Erklärungsmodelle gesundheitlicher Ungleichheit
2.3 Einflussgrößen auf die menschliche Gesundheit
2.4 Handlungsebene und Handlungsfelder
2.5 Gesundheitliche Ungleichheit als Aufgabe der Stadtplanung
3 Der Setting-Ansatz und Programmvernetzung als Lösungsansatz
3.1 Der Setting-Ansatz: Das Gesunde-Städte-Programm
3.2 Nachhaltige Stadtentwicklung: (Lokale) Agenda 21
3.3 Umweltbezogene Gesundheitsförderung: Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit
3.4 Stadtteilentwicklung: Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt
3.5 Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Programme
4 Fallbeispieluntersuchung
4.1 Das Bewusstsein der Stadt München für gesundheitliche Ungleichheit
4.2 Das Sanierungsgebiet Innsbrucker Ring – westlich
4.3 Programmvernetzung im Sanierungsgebiet: Motive und Vernetzungsstrukturen
4.4 Akteure der gesundheitsfördernden Stadtteilentwicklung
4.5 Maßnahmen der gesundheitsfördernden
Stadtteilentwicklung im Sanierungsgebiet
5 Handlungsempfehlungen für eine gesundheitsfördernde Stadtteilentwicklung im benachteiligten Stadtteil
6 Schlussbetrachtung und Diskussion
Anmerkungen
Literaturverzeichnis





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