Dortmunder Beiträge zur Raumplanung: Verkehr
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Anka Derichs:
Nahverkehrspläne im Zeichen der Liberalisierung
2002, 78 S., ISBN 978-3-88211-134-7, € 8,00
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Mit dem Nahverkehrsplan hat der Bundesgesetzgeber im Jahr 1996 im Zuge der Regionalisierung ein neues Planungs- und Rechtsinstrument eingeführt. Damit wurden die Aufgabenträger in die Lage versetzt, über die Festlegung von Zielen und Rahmenvorgaben erheblichen Einfluss auf Umfang, Qualität und Ausgestaltung des ÖPNV in ihrem Bedienungsgebiet zu nehmen. Sind die Aufgabenträger ihrer Verantwortung gerecht geworden? Stellen die Nahverkehrspläne eine strategische Angebotsplanung dar? Haben die Nahverkehrspläne zu einer Verbesserung bzw. Aufrechterhaltung des ÖPNV-Angebotes geführt? Die vorliegende Studie, die im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr NRW erstellt wurde, gibt einen Gesamtüberblick über die Nahverkehrspläne in Nordrhein-Westfalen hinsichtlich ihrer methodischen Qualität und Aussagekraft. Aus Realisierungserfolgen und Realisierungshemmnissen sowie bundesweiten Best-Practice-Beispielen werden Handlungsempfehlungen für die Fortschreibung abgeleitet. Die Anforderungen an Nahverkehrspläne als Koordinations- und Kontrollinstrument in einem zukünftig europaweit liberalisierten Verkehrsmarkt stehen im Zentrum der Betrachtung.
Inhaltsübersicht
Vorwort, Zusammenfassung, Abstract
Einführung: Ziel der Studie, Methodik
Die Nahverkehrspläne in Nordrhein-Westfalen
Umsetzung und Fortschreibung
Neue Rahmenbedingungen
Handlungsempfehlungen
Anka Derichs ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsplanung an der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund





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