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Eckhart Heinrichs:
Lärmminderungsplanung in Deutschland
Evaluation eines kommunalen Planungsverfahrens
2002, 181 S., ISBN 978-3-88211-137-8, € 15,00
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Lärm spielt in der öffentlichen Diskussion im Vergleich zu anderen Umweltproblemen wie Umweltverschmutzung oder Treibhauseffekt eher eine untergeordnete Rolle. Fragt man jedoch die Bürger, durch welches Umweltproblem sie sich am meisten belästigt fühlen, steht Lärm an erster Stelle. Rund zwei Drittel der Bevölkerung fühlen sich allein vom Straßenverkehrslärm belästigt, der zunehmend auch gesunheitsgefährdende Dimensionen erreicht.
Ein wesentlicher Ansatz zur Minderung der Lärmbelastung ist die seit 1990 im § 47a des Bundes-Immissionsschutzgesetzes verankerte Lärmminderungsplanung. Die ihr zugrunde liegenden Regelwerke müssen nun wegen der 2002 verabschiedeten EU-Richtlinie zur Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm innerhalb von zwei Jahren überarbeitet werden. Dies wurde zum Anlass genommen, die bisherigen Erfahrungen in Deutschland zusammenzutragen und zu bewerten. Die Evaluation legt neben der Analyse besonderen Wert auf die Weiterentwicklung des Verfahrens, indem konkrete und praxistaugliche Maßnahmenempfehlungen für Bund, Länder und Gemeinden abgeleitet werden.
Dr.-Ing. Eckhart Heinrichs studierte an der Technischen Universität Berlin im Studiengang Planung und Betrieb im Verkehrswesen. Nach freier Mitarbeit in der Daimler Benz Verkehrsforschung ist er heute Projektleiter im Berliner Planungsbüro KommunalData im Bereich Verkehrsentwicklungsplanung und Lärmminderungsplanung.
Einleitung
Methodik
Rahmenbedingungen der Lärmminderungsplanung
Stand der Lärmminderungsplanung
Analyse und Diskussion des Planungsverfahrens
Analyse und Diskussion der Rahmenbedingungen
Zusammenfassung der erfolgsbestimmenden Verfahrensbestandteile
Lösungsansätze
Zusammenfassung