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Track 2: Stadtregionen


Zweifellos gehören Stadtregionen zu den Dauerthemen der planungs- und raumwissenschaftlichen Forschung. Manche sehen Stadtregionen als Möglichkeitsräume und Hoffnungsträger der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung, da sich durch gleichzeitige Verdichtung und Differenzierung von sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen, Agglomerationseffekte ergeben, die entscheidende Wettbewerbsvorteile versprechen. Andere betonen eher, die aus dieser Verdichtung resultierenden negativen externen Effekte im Bereich der Flächennutzungen, der Umweltbelastungen, der Mobilität, der sozialen Segregation oder der Steuerung des Einzelhandels. In beiden Fällen werden Steuerungsprobleme thematisiert und in Hinsicht auf die Auswahl von Governance-Konzepten diskutiert. Die Ansätze zur Planung der Raum- und Siedlungsstrukturen reichen von informellen Leitbildprozessen bis hin zu verbindlichen Planungen mit den rechtlichen Instrumenten der Stadt-/Regionalplanung. Gefragt sind daher Analysen zu den spezifischen Stärken dieser Ansätze als auch Initiativen zur Verbesserung von planerischer Effizienz und zivilgesellschaftlicher Mitwirkung.

Weitere Beiträge zu folgenden Themen sind erwünscht:

  • Neue und alte Muster sozial-räumlicher Differenzierung in Stadtregionen, post-suburbia, alternde Suburbs
  • Governance von Stadt- und Metropolregionen, Re-Scaling
  • Muster polyzentrischer Entwicklung in Stadtregionen (ökonomisch, sozial, raumstrukturell)
  • Instrumente und Verfahren stadtregionaler Planung
  • Designer-Regionen
  • Stadtregionen im Raum der Ströme

 

 

 

Chair: Rainer Danielzyk, Axel Priebs