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Track 3: Raumentwicklung und Raumbeobachtung


Dieser Track erwartet qualifizierte Beiträge zu Fragen der regionalen, überregionalen und nationalen Raumentwicklung in Deutschland und Europa aus Wissenschaft und Planungspraxis. Willkommen sind deskriptive und vor allem analytische Beiträge, die Trends der Raumentwicklung oder sich andeutende Strukturbrüche bei Bevölkerung, Arbeitsmarkt, Soziales, Wirtschaft, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit beschreiben und erklären.  Auch konzeptionell-strategische Ansätze zur Bewältigung der aktuellen und künftigen Herausforderungen der Raumentwicklung im Sinne eines Beitrags zur sozial-ökologischen Transformation sind gewünscht.  Dabei kann sowohl auf die Rolle der formellen Raumordnung als auch die informeller Planungsformen eingegangen werden wie auch begründete Vorschläge zur Reform der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds nach 2020 dargelegt werden.

So entwickeln sich Deutschland wie auch Europa insgesamt sehr heterogen; wachsenden primär (groß-) städtischen Räumen stehen schrumpfende, vor allem periphere Räume gegenüber, die überwiegend ländlich geprägt sind. Das Nord-Süd-Gefälle hat sich ausgeweitet. Der BREXIT geht mit großen Unsicherheiten auch mit Blick auf die räumlichen Strukturen in Europa einher. Die in 2016 von der MKRO überarbeiteten Leitbilder und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung in Deutschland benennen eine Reihe von veränderten Rahmenbedingungen für Raumentwicklung wie den demografischen Wandel, den Klimawandel, den Landschaftswandel, die Energiewende und den Bedeutungszuwachs der Digitalisierung bei gleichzeitig enger werdenden finanziellen Handlungsspielräumen. Betont wird auch das Erfordernis für eine verstärkte Zusammenarbeit in funktionalen und grenzüberschreitenden Räumen sowie eine abgestimmte maritime Raumordnung vor dem Hintergrund des Ziels der territorialen Kohäsion innerhalb der EU. Der Konflikt zwischen raumbezogenen Nutzungsansprüchen und Schutzanforderungen erfordert bei Fragen der Siedlungs- und Verkehrsentwicklung, aber auch freiraumbezogenen Nutzungen wie Abgrabungen oder Standorten für regenerative Energiegewinnung einen verstärkten Koordinations- und Prüfauftrag der Raumordnung, der dabei auch auf die zunehmende Bedeutung von Beteiligungsformaten eingeht.

Mögliche Themen sind:

  • Daseinsvorsorge und Raumentwicklung, Standards
  • (Polarisierende) Trends der Raumentwicklung, sich andeutende Strukturbrüche
  • Koordinierung verschärfter Nutzungskonflikte durch die Raumentwicklung
  • Grenzüberschreitende Kooperation in Regionalentwicklung und maritimer Raumplanung
  • Digitale Raumzukünfte

 

 

 

Chair: Stefan Greiving, Markus Eltges