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Track 4: Internationale und europäische Perspektiven der Raumplanung


Wir leben in einer Zeit, in der städtische Gebiete im internationalen und nationalen politischen Bereich immer mehr in den Vordergrund rücken. Auf Grund der Tatsache, dass städtische Gebiete wachsen, suchen Planer und Politiker auf der ganzen Welt nach innovativen Lösungen für die territorialen Herausforderungen der städtischen Transformation und des Wachstums. Im Jahr 2016 wurden viele Veranstaltungen und Konferenzen abgehalten sowie zahlreiche politische Dokumente, welche sich mit städtischen Themen wie Megacities, smart cities, städtischer Armut, Umweltrisiken und Klimawandel beschäftigen, veröffentlicht. Die UN-Konferenz „Habitat III“, welche 2016 in Quito stattfand und bei welcher die New Urban Agenda für die nächsten Jahrzehnte vereinbart wurde, war sicherlich die Veranstaltung mit der höchsten internationalen Anerkennung in dieser Hinsicht. Es gibt jedoch weitere Dokumente von internationalen Organisationen wie OECD, UCLG oder Plattformen wie Cityscope, die Habitat III unterstützen oder zumindest in die gleiche Richtung weisen. Die New Urban Agenda der Europäischen Union, welche auch Pakt von Amsterdam genannt wird, wurde im Mai 2016 unter der niederländischen Präsidentschaft veröffentlicht und bezieht sich direkt auf Habitat III. Diese bestimmt eine neue Agenda für die europäische Stadtpolitik und unterstützt die Territoriale Agenda der EU ab 2007.

Begriffe wie „global urban policy“ oder „European Urban Agenda“ sind provokativ und vage zu gleich. Die städtische Politik ist ein unbestreitbarer Bereich der nationalen oder in den Bundesländern subnationalen Regierungen. Also, was können wir von internationalen politischen Initiativen erwarten? Was sind die Voraussetzungen für den Transfer von Wissen und Best Practice? Dieser Track bietet Raum, um die globalen städtischen Herausforderungen und die jeweiligen Planungspraktiken auf den verschiedenen Ebenen der Regierung und der globalen Steuerung (governance) zu diskutieren. Papers zu folgenden Themen sind möglich:

  • Die europäische Dimension der territorialen Entwicklung und der Regierungsführung
  • Vergleichende Ansätze in Planungsstudien (Schwerpunkt auf Systemen, Kulturen und politischer Transfer)
  • Territoriale und Stadtentwicklung in Mittel- und Osteuropa
  • Grenzüberschreitende Planung und Entwicklung auf verschiedenen räumlichen Skalen, insbesondere Makroregionen und neue Institutionen wie EGTC
  • Globale Planungsherausforderungen im Rahmen der UN-Habitat-Agenda
  • Megacities und räumliche Gerechtigkeit
  • Smart Cities als neues Leitmotiv für die globale Stadtentwicklung

 

 

 

Chair: Karsten Zimmermann, Maros Finka