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Track 8: Gesundheit und räumliche Planung


Gesundheitsschutz und -vorsorge sind seit jeher mit räumlicher Planung verknüpft. Angesichts einer alternden Gesellschaft sind Aufgaben der Gesundheitsförderung – auch durch das erweiterte Gesundheitsverständnis der WHO – mit Blick auf Mobilität und soziale Teilhabe hinzugekommen. Inzwischen ist es belegt, dass die Lebensbedingungen der Bevölkerung in sozioökonomisch benachteiligten Quartieren auch gesundheitsbezogenen Defizite aufweisen. 

Aktuelle Aufgaben der räumlichen Planung wie Innenentwicklung und Anpassung städtischer Strukturen und Systeme an den demographischen und Klimawandel ist eine Kooperation von Akteuren aus Raumplanung / –forschung und aus dem Öffentlichen Gesundheitsdienst/Public Health gefragt. Dies adressiert sowohl die gesamträumliche Planung als auch sektorale Planungen der Ressorts und ebenso den Öffentlichen Gesundheitsdienst mit seinem Aufgabenspektrum, das auf der Ebene der Bundesländer definiert wird. Dabei geht es zum einen um eine evidenzbasierte Planung urbaner Räume und zum anderen um die Etablierung neuer Kooperationsmodi und deren instrumentelle Implementation in politisches und Verwaltungshandeln im Rahmen von Transformationsprozessen. Hier spielen sowohl formelle Instrumente der räumlichen Planung als auch neue informelle Ansätze eine zentrale Rolle. Sie können einen wichtigen gestaltenden Beitrag zu einer nachhaltigen Lebensqualität und sozial- und umweltbezogener Gerechtigkeit von Lebensbedingungen der Bevölkerung leisten.

Der Track soll sich dem inter- und transdisziplinären Austausch zwischen Akteuren aus Wissenschaft und Praxis dienen und aktuelle Erkenntnisse zur Diskussion stellen. 

 

 

 

Chair: Sabine Baumgart, Andrea Rüdiger