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25. September 2012

Städtebauliches Kolloquium WS 2012/2013 - IBA & Co. Anderswo

Auch dieses Semester gibt es wieder drei Termine für das Städtebauliche Kolloquium: 31.11.12, 04.12.12, 22.01.13


Das Städtebauliche Kolloquium richtet den Fokus im Winter 2012/2013 auf Internationale Bauausstellungen (IBA) und weitere temporäre Formate der Stadt- und Regionalentwicklung in Deutschland und im europäischen Ausland.
Das Format IBA wird derzeit bei der Gestaltung vielfältiger Veränderungsprozesse genutzt. Mit Hamburg und Heidelberg, dem Freistaat Thüringen, der niederländischen Parkstad Limburg und der Region Basel tragen aktuell einzelne Kommunen, Stadtregionen, ganze Bundesländer sowie grenzüberschreitende Regionen den Titel „Internationale Bauausstellung“.
Die aktuelle IBA-Häufung leitet zu den Fragen, welchen Wandel das Format der Internationalen Bauausstellung vollzogen hat und welche Erwartungshaltung für die Stadt- und Regionalentwicklung an IBA und Co. geknüpft ist.
Gemeinsam mit anderen Formaten wie der Gartenschau, der Expo, der Europäischen Kulturhauptstadt, Klimahauptstadt oder auch temporärer Großereignisse wie der olympischen Spiele, werfen IBA zudem Fragen nach der langfristigen Wirkung der zeitlich begrenzten Ausnahmezustände auf: Welche Wirkungsketten lassen sich identifizieren und wie gestaltet sich derzeit der planerische Diskurs über diese Formate der Stadt- und Regionalentwicklung?

Die Termine im WS 2012/2013:

13.11.12 | 18 Uhr
Formate der Stadt- und Regionalentwicklung im Diskurs
Die IBA gilt als ein besonderer Typ großer Projekte in Deutschland und darüber hinaus. Im Ruhrgebiet ist mit der IBA und der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR 2010 der Grundstein für weitere Dekaden-Projekte gelegt worden.

Prof. Peter Zlonicky, München > ‚Große Projekte im Kontext der Formate‘
Dr. Dieter Nellen, Regionalverband Ruhr, Essen > ‚Von den Folgeformaten der IBA Emscher Park‘


04.12.12 | 18 Uhr
Formate als Plattform für Dialoge und Netzwerke
Das Format IBA hat mit seinen Folgeprojekten im Ausland ebenso wie im regionalen Kontext eine neue Wahrnehmung erfahren. Was können die Formate leisten, um Dialoge zwischen den Akteuren zu etablieren und Netzwerke zu generieren?

Peter Bertholet , Limburg / Niederlande > ‚Internationale Bauausstellung Parkstad Limburg‘
Daniel Fühner, REGIONALE 2013 > ‚Regionalen in NRW: Reflexion und Erfahrung‘
Kommentatorin: Prof. Dr. Martina Oldengott, Emschergenossenschaft Essen


22.01.13 | 18 Uhr
Formate zwischen Impulswirkung und Verstetigung
Die traditionsreichen Instrumente müssen sich derzeit einer kritischen Diskussion über ihre kurz- und langfristigen Folgewirkungen stellen. Können sie die Erwartungen an innovative Antworten auf die Herausforderungen des gesellschaftlichen und ökonomischen Wandels einlösen?

Klaus Grewe, London / Großbritannien > ‚Die Olympischen Spiele und die Restrukturierung des Londoner Osten‘
Prof. em. Dr. Dieter Läpple, Hamburg > ‚Vom Ausnahmezustand zur Verstetigung. Das Beispiel der Hamburger IBA‘
Kommentator: Prof. Dr. Klaus Selle, RWTH Aachen


Veranstaltungsort:
TU Dortmund, Rudolf Chaudoire Pavillon, Campus Süd, Baroper Straße


Veranstalter:
TU Dortmund, Fakultät Raumplanung, Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung
ILS Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH, Dortmund
FH Dortmund, Fachbereich Architektur

mit Unterstützung von:
SRL Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V.
ifR Informationskreis für Raumplanung e.V.
RVR Regionalverband Ruhr

(Von: ssch)