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8. May 2014

Neues Graduiertenkolleg startet an der Fakultät (Kopie 1)

Unter Federführung der TU Dortmund konnte ein interdisziplinär aufgestelltes Konsortium eines von sechs Fortschrittskollegs des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF NRW) für sich gewinnen: Am 12. Mai wurde das Fortschrittskolleg „Energieeffizienz im Quartier – clever versorgen.umbauen.aktivieren“ bewilligt.

Die Fakultäten Raumplanung, Elektrotechnik und Informationstechnik sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der TU Dortmund beteiligen sich in den kommenden viereinhalb Jahren am Fortschrittskolleg, das mit einem Finanzvolumen von insgesamt 2,32 Millionen Euro ausgestattet ist.  Ab Juli 2014 werden in dem inter- und transdisziplinären Fortschrittskolleg bis zu 14 Kandidatinnen und Kandidaten zu Fragestellungen promovieren, die sich auf die Steigerung der Energieeffizienz im Quartier beziehen. In den einzelnen Promotionen werden neben technischen auch baulich-räumliche, wirtschaftliche, juristische und soziale Fragestellungen bearbeitet. Entsprechend unterschiedlich ist die fachliche Ausrichtung der beteiligten Professorinnen und Professoren sowie ihrer Lehrstühle. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Energietechnik, Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften, Stadt- und Raumplanung und Soziologie betrachten das Quartier als räumliche Bezugsebene, auf die sich die Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz beziehen sollten. Initiiert wurde die Bewerbung durch die Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH, die im „Regionalen Innovationsnetzwerk Energieeffizienzregion Ruhr“ Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft zu diesem Thema vereint.

Chancen durch Verknüpfung der Disziplinen

In der Verknüpfung ihrer Disziplinen sehen die Beteiligten die Chance, neue Lösungsansätze für die komplexen Herausforderungen der Energieeffizienzsteigerung beizusteuern. Ein strukturiertes Graduiertenprogramm soll die inhaltliche Verknüpfung der Arbeiten gewährleisten.

Am  Konsortium beteiligt sind die Ruhr-Universität Bochum, die Universität Duisburg-Essen, die Hochschule Bochum, das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie sowie die Wirtschaftsförderung metropoleruhr. Den transdisziplinären Austausch mit Praxispartnern wird die Wirtschaftsförderung metropoleruhr mit dem „Regionalen Innovationsnetzwerk Energieeffizienzregion Ruhr“ unterstützen.

Gesellschaftliche Herausforderungen im Blick

Mit seiner Forschungsstrategie „Fortschritt NRW“ fokussiert sich das Land Nordrhein-Westfalen auf Forschung und Innovation für nachhaltige Entwicklung in den Feldern der großen gesellschaftlichen Herausforderungen, beispielsweise die Auswirkungen des Klimawandels, eine sichere, saubere und effiziente Energieversorgung sowie eine umweltfreundliche und integrierte Mobilität. Fortschritt NRW legt besonderes Gewicht auf die wissenschaftliche Nachwuchsförderung im Bereich nachhaltige Entwicklung. Ein wichtiges Instrument dazu ist die Einrichtung von sogenannten Fortschrittskollegs, in denen Doktorandinnen und Doktoranden jeweils in inter- und transdisziplinären Forschungsumfeldern wie den Regionalen Innovationsnetzwerken zu komplementären Fragestellungen arbeiten.

Ansprechpartnerin für Rückfragen:

Prof. Christa Reicher
Fakultät Raumplanung
Telefon: 0231-755 2242

(Von: tf)