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28. January 2015

Daseinsvorsorge in der Raumentwicklung

Vom 13. bis 14.02.2014 fand die Dortmunder Konferenz Raum- und Planungsforschung mit dem Thema „Daseinsvorsorge in der Raumplanung“ an der Technischen Universität Raumplanung, Fakultät Raumplanung statt. Nur 10 Monate später konnte im Nachgang zur Konferenz der Sammelband „Daseinsvorsorge in der Raumentwicklung. Sicherung – Steuerung – Vernetzung – Qualitäten“ durch die Unterstützung der NRW-Bank veröffentlicht werden.

Er gibt einen Einblick in die interdisziplinären Themen der raum- und planungsbezogenen Forschung zur Daseinsvorsorge, die innerhalb des Bandes in sechs thematischen Blöcken und 23 Beiträgen behandelt werden. Als Herausgeberinnen und Herausgeber zeichnen sich Marlit Haber, Andrea Rüdiger, Sabine Baumgart, Rainer Danielzyk und Hans-Peter Tietz verantwortlich. „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ sind ein zentrales Leitprinzip der Raumordnung. Es kann als räumliche Dimension des Selbstverständnisses der Bundesrepublik Deutschland als Sozialstaat verstanden werden. Zu den Aufgaben des Sozialstaates gehört es, die sogenannte Daseinsvorsorge sicherzustellen – und zwar grundsätzlich unabhängig von der Lage des jeweiligen Ortes. Die Themen sind breit gefächert, von der Sicherung der Nahversorgung und sozialen Infrastrukturleistungen über die technische Infrastruktur der Ver- und Entsorgung bis zum Hochwasserschutz. Verkehr und Mobilität, aber auch Gesundheitsvorsorge gewinnen in einer alternden Gesellschaft zunehmend an Bedeutung.
Inzwischen sind aber weniger die Herausforderungen zu diskutieren, die sich den zahlreichen Akteuren im Rahmen der Sicherung der Daseinsvorsorge stellen. Vielmehr gilt es nun, aktuelle Forschungsergebnisse zu technischen, sozioökonomischen und partizipatorischen Problemstellungen zu adaptieren und in die Praxis umzusetzen. Dazu gehört die Weiterentwicklung des methodischen Vorgehens bei der Erfassung und Bewertung von Datengrundlagen und deren Qualitätsstandards für die Unterstützung von politischen Entscheidungen. Dies gilt auch für interkommunale und regionale Abstimmungen, für die es oftmals neuer Verfahrenswege mit sehr unterschiedlich agierenden Akteuren bedarf.
Eine Vielzahl von Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Disziplinen und Tätigkeitsbereichen tragen mit ihren Beiträgen zu einem Kaleidoskop des hochaktuellen Themas bei. Der Band ist der zweite Konferenzband zur Dortmunder Raum- und Planungsforschung. Er ist erschienen in der Blau-en Reihe des Klartextverlages, als Dortmunder Beiträge zur Raumplanung Band 143.


Kontakt: andrea.ruediger@tu-dortmund.de; marlit.haber@tu-dortmund.de

(Von: ml)