Die Fakultät Raumplanung führt regelmäßig Befragungen ihrer Absolventinnen und Absolventen durch, um aktuelle Entwicklungen am Arbeitsmarkt zu erkennen, die Inhalte des Studiums anzupassen und Informationen für die Studierenden bereitstellen zu können. Die Befragungen finden in Kooperation mit dem Alumni-Verein statt und haben eine lange Tradition. Seit dem Jahr 1977 fanden bisher insgesamt acht Befragungen statt, zuletzt 2005, 2007 und 2009.
Bei diesen aktuellen Befragungen wurden jeweils die AbsolventInnen der jüngsten fünf Abschlussjahrgänge befragt, um einen Einblick in die Arbeitsmarktlage für Berufseinsteiger zu erfassen. Dank sehr hoher Antwortbereitschaft – an der letzten Befragung 2009 haben mehr als 2/3 aller AbsolventInnen teilgenommen! – kann den Ergebnissen eine hohe Aussagekraft zugebilligt werden.
Insgesamt wurde durch die Befragungsergebnisse deutlich, dass sich die Dortmunder Absolventinnen und Absolventen am Arbeitsmarkt gut behaupten. So ist die Dauer bis zu ersten Einstellung ausgesprochen gering. Fast 30% der Absolventinnen und Absolventen wechselt nahtlos vom Studium in das Berufsleben und rund 55% setzen im Laufe der ersten drei Monate ihren Berufseinstieg um. Ein weiteres Viertel wird im Verlauf der folgenden drei Monate eingestellt, so dass insgesamt nach einem halben Jahr gut drei Viertel der Befragten eine Anstellung haben. Nach einem Jahr ist die Zahl der Beschäftigten auf über 90% angestiegen.
Arbeitgeber waren zu etwa gleichen Teilen verschiedene öffentliche Einrichtungen und private Arbeitgeber. Einen beachtlichen Anteil machen Beschäftigungsverhältnisse im Bereich „Wissenschaft, Forschung und Lehre“ und das "Städtebauliche Referendariat" aus. Zwei Bereiche, zu dem die Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Raumplanung Zugang haben. Das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt der Berufseinsteiger mit maximal fünf Jahren Berufserfahrung lag 2009 bei etwa 3.220 Euro.
Bei den beruflichen Tätigkeitsfeldern sind fortlaufend Veränderungen und Erweiterungen zu beobachten. In den letzten Jahren gewann zum Beispiel die Immobilienbranche merkbar an Bedeutung und gegenwärtig kann eine erhöhte Nachfrage aus der Energiewirtschaft festgestellt werden.