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Prüfungsordnungen MPO 2012/2008

Diese Seite gliedert sich in zwei Teile:

Struktur des Master-Studiums nach MPO 2012
= Gültig für alle Studierenden mit Ersteinschreibung ab dem 01.10.2012

Struktur des Master-Studiums nach MPO 2008
= Gültig für alle Studierenden mit Ersteinschreibung bis zum 31.03.2012


Übergangsregelungen

Für alle Studierenden, die sich sich bis zum 31.3.2012 eingeschrieben haben, stellen wir an dieser Stelle Informationen zu den Übergangsregelungen ab 1.10.2012 bereit, wenn die neue Prüfungsordnung (MPO 2012) inkrafttreten soll.

Alle studieren auch nach dem 1. Oktober 2012 entsprechend der bekannten Studienstruktur (§ 18 Abs. 2 der BPO Version 2007 bzw. § 15 Abs. 2 der MPO Version 2008):

  • Die Studienstruktur (d. h. Modulstruktur, Zahl und Benotung der Prüfungsleistungen, Aufteilung der Prüfungsleistungen auf Module, Umfang der Module, Aufteilung der Leistungspunkte,) entsprechend der gültigen Prüfungsordnung (§ 15 Abs. 2 MPO 2008) bleibt für alle eingeschriebenen Studierenden bestehen;
  • Zu jedem Modulelement gibt es in der künftigen Studienstruktur äquivalente Veranstaltungen;
  • Die neue MPO 2012 gilt für alle weiteren Regelungen zur Prüfungs- und Veranstaltungsorganisation ab 01.10.2012 für alle Studierenden.
  • Alle Veranstaltungen des Master-Studiengangs werden ab WiSe 2012/13 ausschließlich nach MPO 2012 angeboten. Im Veranstaltungsverzeichnis (LSF/KOMPASS) werden alle Veranstaltungen gleichzeitig geeigneten Modulen der MPO 2008 bzw. Elementen des Modulhandbuchs 2008 zugeordnet.

Studierende, die noch keine Prüfungsleistung in Modulen des Master-Studiums nach § 15 der Prüfungsordnung vom 18.06.2008 (MPO 2008) erbracht haben, können auf Antrag an den Prüfungsausschuss in die neue Prüfungsordnung wechseln.

Weitere Informationen folgen an dieser Stelle im Sommer 2012.

Struktur des Master-Studiums (MPO 2012)

Die Regelstudienzeit des Master-Studiums Raumplanung beträgt zwei Semester. Das Studium wird mit dem akademischen Grad „Master of Science“ (M. Sc.) abgeschlossen. Dafür müssen in vier Modulen 60 Leistungspunkte (LP) erworben werden, die mit dem so genannten European Credit Transfer System (ECTS) kompatibel sind:

Modul 1: Allgemeine Raumforschung und Raumplanung (8 LP)
Modul 2: Master-Projekt/Master-Entwurf (12 LP)
Modul 3: Vertiefungsschwerpunkt (20 LP)
Modul 4: Master-Arbeit (20 LP)

In den vier Modulen wird ein umfassendes und übergreifendes Verständnis von Raumplanung gelehrt, das sich an allen räumlichen Ebenen vom Quartier über die Stadt und die Region bis zur europäischen Ebene orientiert. Dabei werden planungswissenschaftliche Kompetenzen auf der Grundlage natur-, gesellschafts-, wirtschafts-, rechts- und ingenieurwissenschaftlicher Inhalte und Methoden vermittelt.

Durch den zweisemestrigen Aufbau des Master-Studiums sind pro Semester in der Regel 30 LP zu erwerben. Die Prüfungsleistungen beinhalten dabei Projekt- und Entwurfsarbeiten, die Master-Arbeit sowie je nach Wahl der Lehrveranstaltungen Klausuren, mündliche Prüfungen und Studienarbeiten.

Das Studium kann alternativ auch in Teilzeit studiert werden, wobei in drei Semestern je Semester in der Regel maximal 20 LP erbracht werden.

Schematischer Studienaufbau


Schematischer Studienverlauf (Beispiel)

Folgender Studienverlauf gibt eine beispielhafte Möglichkeit wieder, den M. Sc. Raumplanung innerhalb der vorgesehenen Regelstudienzeit zu studieren. Modul 1 muss immer innerhalb eines Semesters vollständig belegt werden. Modul 2 (Master-Projekt/Master-Entwurf) kann ausschließlich innerhalb eines Semesters abgeschlossen werden, es gibt aber in jedem Semester ein Veranstaltungsangebot. Modul 3 kann in jedem Semester begonnen und abgeschlossen werden, ebenso die Master-Arbeit in Modul 4.

Allgemeine Raumforschung und Raumplanung (Modul 1)

Den Rahmen des Master-Studiums bildet das Modul 1 „Allgemeine Raumforschung und Raumplanung“, in dem vertiefte Kenntnisse der aktuellen Raumforschung und Raumplanung aus regionaler, nationaler und internationaler Perspektive vermittelt werden. Element 1 beinhaltet eine Auseinandersetzung mit Fragen der Planungsethik und Planungsphilosophie. Außerdem werden Inhalte aus aktuellen Forschungen zu Strukturwandel und Raumentwicklung gelehrt. In Element 2 werden Veranstaltungen angeboten, die sich wahlweise aus den Inhalten der Vorlesung ergeben oder fortgeschrittene arbeits- und forschungsmethodische Kenntnisse und Fähigkeiten sowie Schlüsselkompetenzen vermitteln, die für das Berufsfeld der Stadt- und Raumplanung essenziell sind.

Dieses Modul bietet Studierenden zu Beginn des Studiums Orientierung, eine wissenschaftlich-kritische Auseinandersetzung im Feld der Forschungsaktivitäten der Fakultät und leitet hin auf eine Tätigkeit in der Raum- und Planungsforschung. Studierende, die nicht den Bachelor-Studiengang Raumplanung an der TU Dortmund abgeschlossen haben, erhalten außerdem einen Einblick in Inhalte der aktuellen Forschung zu Strukturwandel und Raumentwicklung. Ergänzt wird das Modul durch Seminar- oder Übungsveranstaltungen, die fortgeschrittene arbeits- und forschungsmethodische Kenntnisse und Fähigkeiten sowie Schlüsselkompetenzen vermitteln und vertiefen, die für das Berufsfeld der Stadt- und Raumplanung wesentlich sind.

Master-Projekt / Master-Entwurf (Modul 2)

In Modul 2 „Master-Projekt/ Master-Entwurf“ können Studierende zwischen einer Projekt- und einer Entwurfsarbeit wählen, die selbstständig in Gruppen von in der Regel 4 – 6 Studierenden erbracht und von Lehrenden der Fakultät betreut wird. Die Themen orientieren sich jeweils an aktuellen Forschungsfeldern der Fakultät. Studierende lernen, komplexe raumbezogene Problemstellungen in kooperativer Weise mit wissenschaftlichen Mitteln innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens zu bearbeiten und dabei Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

In Element 1 (M-Projekt) liegt der Schwerpunkt auf der theoretisch-analytischen oder planerisch-konzeptionellen Bearbeitung einer aktuellen Fragestellung der Raumforschung und Raumplanung. In Element 2 (M-Entwurf) liegt der Schwerpunkt auf der räumlich-konzeptionellen Planung auf verschiedenen Maßstabsebenen. Kern des Elements ist eine praktische Entwurfsaufgabe, die aktuelle Themen aufgreift.

Das Modul wird mit einem Umfang von 12 LP in einem Semester abgeschlossen. Die Erarbeitung von Projekt- und Entwurfsarbeiten ermöglicht Studierenden  eine stärkere inhaltliche Profilierung. Im Regelfall werden mehrere Gruppen von einer/-m Lehrenden betreut und der Arbeitsfortschritt im Rahmen regelmäßiger gemeinsamer Termine diskutiert.

Den Abschluss der einsemestrigen Arbeit bilden entweder ein schriftlicher Abschlussbericht mit Disputation oder die Erarbeitung eines Entwurfs mit Erläuterungsbericht und Disputation. In Absprache mit den Lehrenden ist auch eine weitere Vertiefung des Themas oder eines Aspekts in der Master-Arbeit möglich.

Vertiefungsschwerpunkt (Modul 3)

Das Modul 3 „Vertiefungsschwerpunkt“ bietet den Studierenden die Wahl von Veranstaltungen zu sieben Schwerpunkten. Vermittelt werden fortgeschrittene Kenntnisse zu zentralen Themenfeldern und Herausforderungen der Stadt- und Raumplanung. Studierende können sich in diesem Modul individuell vertiefen. Studierende lernen die intensive Auseinandersetzung mit dem aktuellen Stand der Forschung und dessen gemeinsame Aufarbeitung insbesondere mit Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern der Fakultät.

Gewählt werden je Studierendem vier Veranstaltungen  (je 2 SWS und 4 LP), die auf ein bis vier Elemente (d.h. Vertiefungsschwerpunkte) verteilt werden können. Die Veranstaltungen mit ihrem engen Bezug zu aktuellen Themen der Raumforschung und Raumplanung bereiten insbesondere auf das Anfertigen der Master-Arbeit vor.

Studierende, die eine Vertiefung bescheinigt bekommen möchten, müssen beide benoteten Prüfungen in einem Schwerpunkt erfolgreich absolvieren und die Master-Arbeit bei Lehrenden dieses Schwerpunkts schreiben.

Überblick über die Vertiefungsschwerpunkte

1. Transformation of Post-Industrial Regions (ToPIR, englischsprachig)

Der Vertiefungsschwerpunkt ist englischsprachig und knüpft - in einer internationalen Perspektive - an den Strukturwandel  der ehemaligen Montanregion Ruhrgebiet an. Im Fokus stehen Fragen, Strategien und Herausforderungen, wie sich post-industrielle Regionen erfolgreich im Wettbewerb der Regionen entwickeln können.

2. Strategische Stadt- und Regionalentwicklung

Im Rahmen des Vertiefungsschwerpunktes werden in theoriegeleiteter Form und anhand aktueller Fallstudien Konzepte, Zielsetzungen, institutionelle Arrangements und Verfahren der strategischen räumlichen Entwicklung und Steuerung auf der lokalen, regionalen und großräumigen Maßstabsebene behandelt. Dabei kommt dem komplementären Zusammenwirken formeller und informeller kooperativer Ansätze und Verfahren insbesondere mit Blick auf Akzeptanzerfordernisse eine besondere Bedeutung zu. Die inhaltliche thematische Ausrichtung orientiert sich auf aktuelle Fragestellungen, beispielsweise in den Bereichen Klimawandel, erneuerbare Energien und stadtregionale Wirtschaftsförderung.

3. Städtebau

Vor dem Hintergrund sich verändernder räumlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen stellt der Schwerpunkt den verantwortlichen Umgang mit der städtebaulichen Qualifizierung und Stadtgestaltung unter den Prämissen der Profilierung, der Schrumpfung und Zentrenstärkung sowie der Stabilisierung innerstädtischer und suburbaner Quartiere in den Vordergrund. Die Vertiefung Städtebau befasst sich mit dem theoretischen und praktischen Wissen dieser vielschichtigen Herausforderungen und entwickelt auf dieser Basis Konzepte für zukunftsfähige Strategien. Besonderer Wert wird dabei auf die verschiedenen Maßstabsebenen, die Methoden und Prozesse städtebaulicher Qualitätssicherung gelegt.

4. Freiraum- und Umweltplanung

Im Rahmen dieses Schwerpunktes wird ein Spektrum unterschiedlicher Lehrveranstaltungen zu den Themenfeldern Freiraum-, Landschafts- und Umweltplanung angeboten. Im Zentrum stehen dabei aktuelle Themenfelder (wie z. B. die Anpassung an den Klimawandel), instrumentelle (Wirksamkeit von Planungsinstrumenten) wie auch methodische Aspekte (Modellierung, Entwurfs-, Planungs- u. Forschungsmethoden).

5. Raum- und Mobilitätsforschung

Kennzeichen dieses Schwerpunkts ist die forschungsorientierte Auseinandersetzung  mit aktuellen Fragen der Raum- und Mobilitätsentwicklung. Im Zentrum stehen die intensive Beschäftigung mit theoretischen Konzepten und methodischen Instrumentarien der Raum- und Mobilitätsforschung, die Entwicklung und Aufbereitung von Forschungsfragen, das Verfassen wissenschaftlicher Texte und die  Interpretation empirischer Befunde.

6. Immobilienmanagement

Gegenstand des in Kooperation mit der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund angebotenen Schwerpunktes ist das Management integrierter Wohn- und Gewerbeimmobilien. Entsprechend des zentralen Lebenszyklusansatzes werden die Methoden und Instrumente zur Planung, Entscheidung und Steuerung von Immobilien sowohl in der Entwicklungs- als auch in der Nutzungsphase vorgestellt und angewandt.

7. Erneuerbare Energien

Der gemeinsam mit der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dortmund angebotene Schwerpunkt greift die aktuellen Zielsetzungen für einen Umbau des deutschen Strom- und Wärmeversorgungssystems und der eingeleiteten Entwicklungsprozesse im Rahmen der Energiewende auf. Schwerpunkte sind hierbei zum einen die raumbezogenen Planungsprozesse auf kommunaler und regionaler Ebene zur Ermittlung und Umsetzung der erforderlichen Flächen, Standorte und Trassen, zum anderen die Aufstellung von integrierten Entwicklungsplänen als Abstimmungsprozess zwischen den unterschiedlichen Akteuren aus den Bereichen der Fachplanung Energie sowie aus der räumlichen Gesamtplanung.

Master-Arbeit (Modul 4)

Die Master-Arbeit in Modul 4 (20 LP) ist eine wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Raumplanung. Die Arbeit kann einen theoretischen, empirischen oder konzeptionell-gestalterischen Schwerpunkt haben. Die Arbeit soll zeigen, dass der bzw. die Studierende in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist von vier Monaten eine komplexe raumplanerische Fragestellung selbstständig nach wissenschaftlichen Standards und Methoden zu bearbeiten.

Die Master-Arbeit wird innerhalb von vier Monaten studienbegleitend erarbeitet und sollte einen Umfang von 175.000 Zeichen nicht überschreiten.

Weitere Informationen: Master-Arbeit

 

 

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Struktur des Master-Studiums (MPO 2008)

Struktur des Master-Studiengangs Raumplanung nach MPO 2008

Die Regelstudienzeit des Master Raumplanung beträgt zwei Semester. Das Studium wird mit dem akademischen Grad „Master of Science“ (M.Sc.) abgeschlossen. Dafür müssen in vier Modulen 60 Leistungspunkte erworben werden, die mit dem so genannten European Credit Transfer System (ECTS) kompatibel sind:

  • Vertiefungsrichtung mit Pflicht- und Wahlveranstaltungen
    (Modul 1: 18 Leistungspunkte)
  • Vermittlung von allgemeinen und methodischen Qualifikationen
    (Modul 2: 9 Leistungspunkte)
  • Bearbeitung eines Master-Projekts
    (Modul 3: 12 Leistungspunkte)
  • Erarbeitung der Master-Arbeit
    (Modul 4: 21 Leistungspunkte)

In den vier Modulen wird ein umfassendes und übergreifendes Verständnis von Raumplanung gelehrt, das sich an allen räumlichen Ebenen vom Quartier über die Stadt und die Region bis zur europäischen Ebene orientiert. Dabei werden planungswissenschaftliche Kompetenzen auf der Grundlage natur-, gesellschafts- rechts- und ingenieurwissenschaftlicher Inhalte und Methoden vermittelt.

Durch den zweisemestrigen Aufbau des Master-Studiums sind pro Semester in der Regel 30 Leistungspunkte zu erwerben. Die Module werden entweder durch Modulprüfungen oder studienbegleitende Teilleistungen abgeschlossen.

Schematischer Studienverlauf

Schematischer Studienverlauf Master Raumplanung

Vertiefungsrichtungen (Modul 1)

Die Studierenden wählen eines der folgenden Vertiefungsmodule, die jeweils aus einem Pflicht- und einem Wahlpflichtbereich bestehen:

  • Strategische Stadt- und Regionalentwicklung:
    Die Vertiefungsrichtung behandelt in theoriegeleiteter Form und anhand aktueller Fallstudien Konzepte, Zielsetzungen, institutionelle Arrangements und Verfahren der strategischen räumlichen Entwicklung und Steuerung auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene.
    Weitere Informationen

  • Städtebau:
    Die Vertiefungsrichtung behandelt in theoriegeleiteter Form Probleme und planerisch-städtebauliche Handlungsansätze, die sich unter der Rahmenbedingung des aktuellen demographischen Wandels in Stadtteilen und Quartieren der Städte und Gemeinden stellen.
    Weitere Informationen

  • Kommunale und regionale Wirtschaftspolitik:
    Die Vertiefungsrichtung behandelt einerseits die aktuellen Problemstellungen sowie andererseits die strategischen und institutionellen Ansatzpunkte der kommunalen und regionalen Wirtschaftsentwicklung.
    Weitere Informationen

  • Immobilienmanagement:
    Die Vertiefungsrichtung behandelt die Entwicklung und Nutzung von Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie die normierten Wertermittlungsverfahren und andere Methoden der Immobilienbewertung und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für Raumplanung und Immobilienprojektentwicklung.
    Weitere Informationen

  • Comparative European Planning Studies:
    Die Vertiefungsrichtung behandelt die vergleichende Betrachtung nationaler Planungssysteme in Europa ebenso wie die Ansätze trans- und supranationaler europäischer Raumplanung (Veranstaltungen teilweise in englischer Sprache).
    Weitere Informationen

  • Planning in Developing Countries:
    Die Vertiefungsrichtung behandelt die Determinanten ökonomischer Entwicklung sowie sozialer Infrastruktur und Bevölkerungsentwicklung in Entwicklungsländern. Die Veranstaltungen werden zum Teil im Verbund mit den Kursen des Studiengangs SPRING angeboten (Veranstaltungen teilweise in englischer Sprache).
    Weitere Informationen

Die Veranstaltungen des Wahlpflichtbereichs umfassen unter anderem die Pflichtveranstaltungen der jeweils anderen Vertiefungsbereiche und weitere, keiner dieser Vertiefungsrichtungen zugeordneten, freie Wahlpflichtveranstaltungen. An anderen Fakultäten oder Universitäten während des Master-Studiums besuchte Veranstaltungen können bei formaler Gleichwertigkeit und fachlicher Eignung auf Antrag anerkannt werden.

 

Allgemeine und methodische Qualifikationen (Modul 2)

Im Modul 2 des Master-Studiengangs Raumplanung werden allgemeine
und methodische Qualifikationen vermittelt:

  • Soft Skills – Kommunikation, Moderation, Rhetorik, Schreiben wissenschaftlicher Texte, Zeichnen von Entwürfen und Plänen.
  • Allgemeine Planungstheorie – aktuelle internationale Planungsdiskurse, aktuelle Debatten in der Planungstheorie, Möglichkeiten und Grenzen der Formalisierung von Entscheidungsprozessen, Orientierung des Planungshandelns.
  • Forschungsmethoden – Modellierung räumlicher Verteilung und Entwicklung, Geschlechterforschung, Raum- und Mobilitätsforschung, Konzeption und Akquisition von Forschungs- und Planungsprojekten.

Die Studierenden haben hier Wahlfreiheit und belegen insgesamt drei Veranstaltungen aus allen angebotenen Veranstaltungen dieses Moduls.

 

Master-Projekt (Modul 3)

Entsprechend der individuell gewählten Vertiefungsrichtung ist in Modul 3 ein Master-Projekt durchzuführen, das inhaltlich auf die Vertiefungsrichtung abgestimmt ist. Ziel des Projektes ist die Bearbeitung einer komplexen raumbezogenen Problemstellung in kleinen Gruppen. Das Projektstudium ist wesentliches Merkmal der Dortmunder Raumplanungsausbildung und ermöglicht neben dem Erlernen analytischer und konzeptioneller Kompetenzen auch das Erproben allgemeiner Fähigkeiten wie Teamarbeit, Projektsteuerung und -koordination.

Die gemeinsame Bearbeitung eines planungsrelevanten Themas in der Gruppe ermöglicht neben dem Erlernen methodisch-theoretischer Kompetenzen auch das Erproben allgemeiner Fähigkeiten wie Teamarbeit und Projektsteuerung und -koordination. Den Abschluss des einsemestrigen Master-Projektes (12 ECTS-Leistungspunkte) bilden ein schriftlicher Abschlussbericht und eine öffentliche Disputation.

In Absprache mit den Lehrenden ist auch eine weitere Vertiefung des Projektthemas oder eines Aspekts aus dem Projekt in der Master-Arbeit möglich.

 

Master-Arbeit (Modul 4)

Die Master-Arbeit (Modul 4) ist eine wissenschaftliche Arbeit, die einen theoretischen, empirischen oder konzeptionell-gestalterischen Schwerpunkt haben kann. Ziel ist es, eine komplexe Fragestellung selbstständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.

Die Master-Arbeit wird im zweiten Semester geschrieben und umfasst 21 Leistungspunkte. In einer vorgegebenen Frist von vier Monaten muss hier ein Problem selbstständig und wissenschaftlich bearbeitet werden. Betreut wird die Arbeit i.d.R. durch den Modulbeauftragten der gewählten Vertiefungsrichtung sowie eine(n) weitere(n) Mitarbeiter(in). Der Gesamtumfang soll 90 Seiten in deutscher oder englischer Sprache nicht überschreiten. Auf Wunsch kann die Arbeit auch zu zweit verfasst werden.

 

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