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Bachelor of Science - Module

Das Bachelorstudium an der Fakultät Raumplanung ist als Vollzeitstudium aufgebaut und fasst eine Regelstudienzeit von acht Semestern. Es wird mit dem Bachelor of Science (B.Sc.) abgeschlossen und qualifiziert für eine berufliche Tätigkeit als Raumplanerin oder Raumplaner und ermöglicht die Eintragung in die Stadtplanerliste der Architektenkammer NRW. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiums kann das zweismestrige Masterstudium angeschlossen werden.

Das Studium gliedert sich in 26 Module, die inhaltlich zusammenhängende Lehrveranstaltungen umfassen und einen Umfang von vier bis acht Semesterwochenstunden (SWS) und sechs bis 12 Leistungspunkte (LP) besitzen. Die Studienprojekte und Entwürfe weichen aufgrund ihrer spezifischen Lernziele und ihres Aufbaus von diesem Umfang ab.

Im Bachelorstudium sind insgesamt 240 Leistungspunkte (LP) durch die erfolgreiche Absolvierung der einzelnen Module zu erlangen. Pro Semester entfällt somit auf die Studierenden eine Arbeitslast zwischen 27 und 33 Leistungspunkten (1 LP = 25-30 Arbeitsstunden). Detaillierte Informationen zur Leistungspunktberechnung und Akkreditierung finden Sie in diesem Dokument

 

Module im B.Sc.

Studienverlauf

In den ersten beiden Semestern des Bachelor-Studiums werden von den Studierenden die ersten Grundlagenmodule absolviert. Diese umfassen das Modul 1 (Einführung in die Raumplanung), Modul 2 (AnfängerInnen-Projekt), Modul 8 (Raum, Recht und Verwaltung), Modul 9 (Empirische Erhebungs- und Analysemethoden) und Modul 12 (Räumliche Gesamtplanung). Es wird außerdem empfohlen, zu Beginn des 2. Semesters die ersten Veranstaltungen des Moduls 10 (Graphische Analyse- und Darstellungsmethoden) zu besuchen, das mit dem Ende des 3. Semesters abgeschlossen werden kann.

Die Module 1, 2, 8, 9 und 12 gelten aus Voraussetzung für die Module der integrierenden Raumplanung (Module 14, 15, 16, 17, 18) sowie für das Modul 23 (Aktuelle Fragen der Raumplanung). Mit Beginn des 3. Semesters kann das Modul 4 (Städtebaulicher Entwurf I und II) belegt werden, das sich über zwei Semester erstreckt. Die Module 6 (Grundlagen der Raumplanung: Gesellschaft) und 7 (Grundlagen der Raumplanung: Ökonomie) dauern jeweils ein Semest

Ab dem 4. Semester kann der Studienverlauf und die Absolvierung der Module 11 und 14 bis 25 flexibel gestaltet werden. Es wird jedoch empfohlen, die Module 3 (Fortgeschrittenen-Projekt) und gegebenenfalls 5 (Städtebaulicher Entwurf III) zu den in der Grafik vorgeschlagenen Zeitpunkten belegen.

Die Bachelorarbeit sollte im 7. oder 8. Semester geschrieben werden. Es ist zu beachten, dass diese nicht die letzte Prüfungsleistung darstellen muss. Die Module 1, 2, 3, 4, 8, 9 und 12 müssen jedoch erfolgreich absolviert sein.

Die Module werden im Folgenden übersichtlich dargestellt. Detaillierte Informationen du den einzelnen Modulen, den dazugehörigen Veranstaltungen und den jeweiligen Prüfungsleistungen können Sie dem Modulhandbuch entnehmen. Die aktuellen Veranstaltungs-, Projekt- und Seminarthemen können zudem im LSF (Hochschulportal „lehre, studium, forschung“) eingesehen werden.

Studienverlaufsplan B.Sc.

Projekte und Entwürfe

Projekte und Entwürfe sind das Markenzeichen des Dortmunder Raumplanungsstudiums. In den Studienprojekten lernen die Studierenden raumplanungsbezogene Problemstellungen in Gruppen von ca. 13 Studierenden auf kooperative Weise und mit wissenschaftlichen Methoden unter Anleitung der Projektbetreuung zu bearbeiten und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Themen der Projekte orientieren sich dabei an jeweils aktuellen Fragestellungen der Raumplanung und eröffnen oftmals Kooperationsmöglichkeiten mit der Planungspraxis. Projekte aus den vergangenen Jahren behandelten zum Beispiel Themen der Stadterneuerung, der sozialen Integration im Quartier, zukünftiger Verkehrskonzepte oder der Klimaanpassung.

Die Bearbeitung von problem- und praxisorientierten raumplanerischen Fragestellungen ist insbesondere durch den Umfang der Studienprojekte möglich. Die Projektarbeit fördert das eigenmotivierte und selbstständige Arbeiten der Studierenden und bildet deren Handlungskompetenz aus. Dabei werden wissenschaftliche Methoden und wissenschaftliches Arbeiten (z.B. Literaturrecherche, Erhebungen, wissenschaftliches Schreiben) anwendungsbezogen erlernt und erprobt. Außerdem erwerben die Studierenden weitere Schlüsselkompetenzen, insbesondere für die Gruppenarbeit (Koordination des Projektverlaufs, Präsentation, Moderation und Diskussion, Konsensbildung und Konfliktregelung).

Im Anfänger/-innen-Projekt (Modul 2) liegt der Schwerpunkt auf dem Erlernen der genannten Schlüsselkompetenzen, der Fähigkeiten zur Teamarbeit und des wissenschaftlichen Arbeitens. Die Fortgeschrittenen-Projekte (Modul 3) ermöglichen die Bearbeitung von komplexeren und umfangreicheren raumplanerischen Fragestellungen, erlauben fachliche Vertiefungen und setzen einen Schwerpunkt auf analysebasiertem und konzeptionellem Arbeiten.

Themenbeispiele und vergangene Projektarbeiten an der Fakultät finden Sie in den Veröffentlichungen zu den Studienprojekten.

 

Bei den Städtebaulichen Entwürfen (Module 3 und 5) erwerben die Studierenden durch die Arbeit in Entwurfsgruppen von drei bis fünf Studierenden die methodischen und gestalterischen Kompetenzen im Umgang mit dem Raum in der zweiten und dritten Dimension. Sie erlangen Kenntnisse über fachliche Nutzungsansprüche verschiedener gesellschaftlicher Nutzergruppen, Synergien und Konkurrenzen räumlicher Nutzungen sowie die analytische Bewertung eines vorhandenen Raumes und die Ableitung konzeptioneller Maßnahmen. Mit dem Entwurf und der Ausarbeitung einer räumlichen Vorstellung für das Entwurfsgebiet erwerben die Studierenden Kenntnisse über Maßstabsebenen und Kompetenzen in der Erstellung von Plänen und Darstellungen als Handwerk und Kommunikationselement.

Die Entwürfe ermöglichen das Einüben von konzeptionellen, entwerferischen und darstellerischen Fähigkeiten auf verschiedenen Maßstabsebenen. Die theoretische Auseinandersetzung mit aktuellen Fragestellungen im Städtebau findet im Städtebaulichen Entwurf III ihre Umsetzung in ein räumliches Leitbild, ein städtebauliches Konzept sowie in Vorschläge zu einer entsprechenden Umsetzungsstrategie. Die Studierenden vertiefen ihre Kompetenz, das gewonnene Wissen um Stadtentwicklung in integrierter Form zusammenzuführen und in ein räumliches und gestalterisches Konzept umzusetzen.

Grundlagen der Raumplanung

Bei den gesellschaftlichen Grundlagen (Modul 6) erwerben die Studierenden die Fachkompetenz, theoretische Ansätze und zentrale Fragen der Stadt- und Regionalsoziologie sowie der Geschlechterperspektive zu verstehen und diese Erkenntnisse für Planungsprozesse fruchtbar zu machen.

Über die ökonomischen Grundlagen (Modul 7) erwerben die Studierenden die Fachkompetenz, volkswirtschaftliche Zusammenhänge räumlicher Entwicklung zu verstehen und in ihnen denken zu lernen. Ziel ist es, dass sich die Studierenden anhand zentraler Fragen, Methoden und Erklärungsansätze der Wirtschaftswissenschaften eine systematische Grundlage für die räumliche Planung schaffen.

In den Grundlagen von Raum, Recht und Verwaltung (Modul 8) erwerben die Studierenden erste Eindrücke von den rechtlichen Bindungen und Anforderungen staatlicher Planung. Sie sollen in den Stand gesetzt werden, raumplanerische Fragestellungen aus rechtlicher Perspektive einzuordnen und einfache Rechtsfragen selbstständig beantworten zu können.

Arbeits- und Forschungsmethoden

Im Bereich der Arbeits- und Forschungsmethoden erwerben die Studierenden Methodenkompetenzen für die räumliche Forschung und Planung. Mittels empirischer Erhebungs- und Analysemethoden (Modul 9) lernen Studierende, relevante Daten zu erheben und mit geeigneten Methoden zu analysieren. Die Studierenden führen selbstständig Erhebungen und Analysen durch und lernen dadurch insbesondere die für planungsbezogene Problemstellungen geeigneten qualitativen bzw. quantitativen Erhebungs- und Analysemethoden auszuwählen und anzuwenden. Mit Hilfe graphischer Analyse- und Darstellungsmethoden (Modul 10) lernen Studierende in der Planungskartographie, planerische Sachverhalte auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen analytisch zu verarbeiten, zu interpretieren und visuell zu kommunizieren. Die graphischen Analyse- und Darstellungsfähigkeiten umfassen das Spektrum von der Datengewinnung, Datenanalyse, der technischen Bearbeitung, der Wahl geeigneter Methoden und Darstellungsformen bis zur graphischen Kommunikation und Präsentation. Die Studierenden lernen insbesondere Geoinformationssysteme (GIS) und Computer-aided Design (CAD) für die entsprechenden Kontexte anzuwenden.

Das als Wahlpflicht angebotene Übungsmodul (Modul 11) ermöglicht den Studierenden, das im Rahmen des Studiums vermittelte methodische Grundwissen an aktuellen Forschungsfragen zu vertiefen. Hierzu zählt insbesondere die Fähigkeit, raumplanungsrelevante Informationen und Daten zu gewinnen und zu Zwecken der Beschreibung, Erklärung und Prognose aufzuarbeiten.

Integrierende Raumplanung

Im Bereich der integrierenden Raumplanung werden zentrale Inhalte des Raumplanungsstudiums insbesondere über die sog. Querschnittsmodule vermittelt. So erwerben die Studierenden im Modul Räumliche Gesamtplanung (Modul 12) die Fähigkeit, Raumordnungspläne zu interpretieren und deren praktische Anwendung einzuschätzen. Sie sollen Planungsansätze und Vollzugsinstrumente auf verschiedenen räumlichen Ebenen (Kommune, Region, Land, Bund, Europa) überblicken und in der Lage sein, auf dieser Grundlage sowohl die Handlungs-, Gestaltungs- und Wirkungsmöglichkeiten als auch die Grenzen der Raumplanung auf den einzelnen Planungsebenen einzuschätzen und zu bewerten.

Die Elemente des Moduls Stadtgestaltung und Denkmalpflege (Modul 13) vermitteln Wissen über die Gestaltungsmöglichkeiten von Orts- und Landschaftsbildern sowie die Möglichkeiten, steuernd und regulierend in die Prozesse der Stadtgestaltung einzugreifen. Es werden Grundlagen der Denkmalpflege und des Denkmalschutzes vermittelt.

In dem Modul Bodenpolitik (Modul 14) erarbeiten sich die Studierenden das theoretische und handlungsorientierte Verständnis für die planerische Steuerung der Bodennutzungen und der Bodenwerte. Des Weiteren erwerben die Studierenden methodische Kompetenzen zur selbstständigen Erarbeitung eines kommunalen Konzeptes für Bodenmanagement, zur selbstständigen Anfertigung eines (einfachen) Verkehrswertgutachtens sowie die Fachkompetenz zur kritischen Beurteilung verschiedener bodenpolitischer Ansätze und Strategien

Querschnittsmodule

Die Querschnittsmodule im Bachelorstudium zeichnen sich durch ihren interdisziplinären Charakter und ihr breites Wahlpflichtangebot innerhalb der einzelnen Module aus. Die Querschnittsmodule können zudem flexibel in den Studienverlauf eingebaut werden. Jedes Modul deckt einen spezifischen Teil der interdisziplinären Ausbildung ab.

In der allgemeinen Planungstheorie (Modul 15) erwerben die Studierenden über eine intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Theorien der Raumplanung die Kompetenz, das Selbstverständnis der Disziplin Raumplanung zu reflektieren und entwickeln neben dem Verständnis dafür, warum, wo, und wie geplant wird, auch ein Bewusstsein dafür, von wem, mit wem und für wen geplant wird. Die Studierenden verstehen die historischen Zusammenhänge, die zur Institutionalisierung des heutigen Planungssystems in Deutschland geführt haben und können ihre eigenen planerischen Tätigkeiten im disziplinären Kontext einordnen können.

Im Modul Methoden, Verfahren und Instrumente (Modul 16) lernen die Studierenden wissenschaftlich begründete Methoden der planerischen und projektorientierten Entscheidungsvorbereitung sowie die zur Implementierung derartiger Pläne und Projekte nötigen Verfahren und Instrumente zu beurteilen und in der Praxis anzuwenden. Das Modul umfasst dabei sowohl die juristischen und nicht-juristischen Anwendungsbereiche sowie formelle und informelle Verfahren der Raumplanung.

Im Modul 17 Raumplanung International erwerben die Studierenden die Fähigkeit, die spezifischen Auswirkungen von Globalisierung, Internationalisierung und Migration auf räumliche Entwicklungsprozesse in anderen sozialen, kulturellen und ökologischen Kontexten zu verstehen. Darüber hinaus hilft die Auseinandersetzung mit Planungsverfahren und Planungskulturen in internationaler Perspektive bei der Bestimmung der eigenen Rolle als Planer(in). Dazu wird das Modul den (studentischen) Erfahrungsaustausch zu internationalen Themen der Stadtentwicklung und Raumplanung intensiv fördern. Denjenigen, die eine Berufstätigkeit im internationalen Rahmen anstreben – z.B. mit Blick auf die Europäische Raumentwicklungspolitik oder in der Entwicklungszusammenarbeit – gibt das Modul einen ersten Zugriff auf wichtige theoretische Konstrukte und Problemfelder in diesem Themenfeld.

Über das Modul Theorie der Raumentwicklung (Modul 18) erwerben die Studierenden Fachkompetenzen über wichtige Theorie- und Modellansätze zur Beschreibung, Erklärung und Prognose räumlicher Entwicklungsprozesse als Grundlage des planerischen Handelns. Die Studierenden werden befähigt, die Reichweite und Bedeutung dieser Ansätze zu beurteilen und sie in der Planung problemadäquat einzusetzen.

Sektoralplanungen

Parallel zu den integrierenden Querschnittsmodulen erlernen die Studierenden in den Sektoralplanungsmodulen fachspezifische Inhalte. Im Bereich Landschaft und Umwelt (Modul 19) werden wesentliche Kenntnisse über die Struktur, Funktion, Leistungsfähigkeit und Empfindlichkeit von Landschaftsökosystemen sowie über die Ziele, Aufgaben und Wirkungen landschafts- und umweltplanerischer Instrumente, insbesondere im Kontext der Gesamtplanung vermittelt.

Im Bereich Umwelt und Energie (Modul 20) erwerben Studierende die Fähigkeit, Fachplanungen zur Ver- und Entsorgung aus technischer und (raum)planerischer Sicht einzuordnen. Zudem wird das Verständnis für die grundlegenden Zusammenhänge von Umweltschutz- und Umweltplanung, technischer Fachplanung und nachhaltiger Raumentwicklung einschließlich deren Anforderungen und technischen sowie institutionellen Möglichkeiten geweckt. Die Studierenden vertiefen die Fachkompetenz zur interdisziplinären Zusammenarbeit in den Bereichen Ingenieurwesen, Planung und Sozialwissenschaften.

Im Modul Verkehr und Mobilität (Modul 21) lernen die Studierenden verkehrsträgerübergreifende Konzepte sowie Konzepte für einzelne Verkehrsträger zu entwickeln und zu bewerten, die Verkehrsauswirkungen anderer raumplanerischer Ansätze zu beurteilen und umgekehrt Verkehrsbelange bei anderen raumplanerischen Ansätzen zu berücksichtigen.

Im Bereich Wohn- und Gewerbeimmobilien (Modul 22) erlernen die Studierenden die wesentlichen Grundlagen (Begriffe, Akteure, Präferenzen, Aufgaben und Methoden), die zur Entwicklung von Wohn- und Gewerbeimmobilien von der ersten Idee bis zum Ende der Nutzungsphase erforderlich sind. Anhand von Übungsaufgaben und kleineren Fallstudien wird die Fach- und Handlungskompetenz der Studierenden im Immobiliensektor aufgebaut und praktisch anhand integrierter Übungen erprobt.

 

Individuelle Vertiefung

Im Bachelor-Studiengang Raumplanung bestehen vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Vertiefung und Profilbildung. In den ersten Semestern kann etwa die Wahl der Studienprojekte den individuellen fachlichen Interessen folgen und im Bereich der Querschnittsmodule ist eine individuelle Vertiefung über die Wahl der Veranstaltungen und der Prüfungsschwerpunkte in den mündlichen Prüfungen möglich. Darüber hinaus bieten die Module der Modulgruppe „Individuelle Vertiefung“ insbesondere im fortgeschrittenen Studium viele Wahlmöglichkeiten.

So können sich Studierende im Bereich Aktuelle Fragen der Raumplanung (Modul 23) über aktuelle Entwicklungen in der Praxis und Theorie der Raumplanung sowie über Themenfelder informieren, die in nationalen und internationalen Zusammenhängen diskutiert werden. Sie ermöglichen es den Studierenden, das im Rahmen des Studiums vermittelte Grundwissen mit Diskussionsfeldern in Wissenschaft und Politik zu verbinden und ihre Fach- und Methodenkompetenzen auszubauen. Dabei vertiefen sie ihre Schlüsselkompetenzen, insbesondere die diskursive Behandlung und Reflexion von Problemstellungen und das Verfassen wissenschaftlicher Texte.

Das hochschulweite Studium fundamentale (Modul 24) ermöglicht es den Studierenden, andere Fachinhalte und Fachkulturen kennen zu lernen, indem geeignete Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge der TU Dortmund besucht werden. Darüber hinaus bietet die Fakultät regelmäßig fachspezifische Veranstaltungen an, die im Rahmen des Moduls studiert werden können.

Die inhaltlichen Fähigkeiten und Handlungskompetenzen werden von den Studierenden im Rahmen einer Praxisphase (Modul 25) vertieft und ausgebaut, indem sie erlernte Studieninhalte in der Praxis der Raumplanung in verschiedenartigen räumlichen Strukturen und bei unterschiedlichen Zuständigkeiten anwenden und kennen lernen. Des Weiteren erlangen sie einen Einblick in die berufliche Praxis und können so eine eigene berufliche Perspektive entwickeln. Ein Praktikum im Berufsfeld der Raumplanung vermittelt Einblicke in das Tätigkeitsfeld Raumplanung und soll im öffentlichen Dienst, einer zivilgesellschaftlichen Organisation, einem Planungsbüro, einem privatwirtschaftlichen Unternehmen oder einer wissenschaftlichen Einrichtung außerhalb der Fakultät Raumplanung absolviert werden.

Mit der Bachelorarbeit (Modul 26) weist die Kandidatin bzw. der Kandidat die Fach- und Methodenkompetenz nach, innerhalb einer vorgegebenen Frist eine raumplanerische Fragestellung selbstständig nach wissenschaftlichen und fachlichen Standards zu bearbeiten. Die Arbeit kann einen theoretischen, empirischen oder konzeptionell-gestalterischen Schwerpunkt haben. Da die Studierenden eigene Vorschläge für das Thema der Arbeit machen können, ist die studentische Fähigkeit zur eigenen Schwerpunktsetzung stark gefordert

Weitere Informationen

Studienverlauf und Lehrinhalte

Weitere Informationen zum Studienverlauf und den Voraussetzungen können Sie der Grafik zur Studienstruktur oder der PDF-Datei mit den Informationen zum Studienverlauf und der Leistungspunktberechnung & Akkreditierung entnehmen.

Die Lehrinhalte, Kompetenzen und Informationen zur Prüfungsform finden Sie im aktuellen Modulhandbuch sowie in der Prüfungsordnung.

Für mögliche Fragen zur Bachelorarbeit steht Ihnen hier eine Übersicht zum Download zur Verfügung.

Die aktuellen Veranstaltungs-, Projekt- und Seminarthemen können im LSF eingesehen werden.