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Fachgruppen

An der Fakultät Raumplanung sind derzeit die Fachgruppen

aktiv, in denen fachgebietsübergreifend wichtige Fragestellungen der Raumplanung diskutiert werden, um die Ergebnisse in Forschung und Lehre einbringen zu können.

 

 

Fachgruppe „Wohnen“

 
Verschiedene Fachgebiete der Fakultät Raumplanung haben sich zu der „Fachgruppe Wohnen“ zusammen geschlossen und bringen aus den unterschiedlichen Perspektiven ihr Know-how in Lehre und Forschung ein.

Gründungsmitglieder der Fachgruppe „Wohnen“
Fachgebiet IMMO (Immobilienentwicklung)
Prof. Dr. Michael Nadler 
Tel.: 0231/755-7906
 
Fachgebiet SOZ (Stadt- und Regionalsoziologie)
Dr. Anja Szypulski
Tel.: 0231/755-2290
 
Fachgebiet STB (Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung)
Prof´in Dipl.-Ing. Christa Reicher
Tel.: 0231/755-2242

Fachgebiet SRP (Stadt- und Regionalplanung)
Prof. Dr. Sabine Baumgart 
Tel.: 0231/755-2259 -2258

Fachgebiet ERP (Europäische Raumplanung)
Dr. Thorsten Heitkamp 
Tel.: 0231/755-6057
 
 
Kooperationspartner 

Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.  
Tobias Scholz, Wohnungspolitischer Sprecher 

 

Homepage
Forschungsnetzwerk Wohnen & Stadt
 


Lehre
Die Fachgruppe bietet ein gemeinsames Vorlesungsangebot im Bachelor Raumplanung an (Modul 18). Prüfungsameldungen nimmt das Sekretariat im Fachgebiet Immobilienentwicklung (GB I, R. 322) entgegen.


 
Studienpreis "Wohnen und Stadt"
Die NRW.BANK schreibt den NRW.BANK.Preis „Wohnen und Stadt“ aus, um herausragende Studienabschlussarbeiten in diesem Themenfeld zu würdigen. Der Preis dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und kann an Graduierte aller Fachrichtungen vergeben werden, deren Abschluss- oder Doktorarbeit an einer Hochschule in NRW verfasst wurde.

Der Studienpreis wurde 2009 erstmalig vergeben. Der ertse und zweite Platz ging an Studenten der Fakultät Raumplanung.

1. Platz: André Rydykowski, 2. Platz: Markus Hohmann, 3. Platz: Nina Leistner

 

Fachgruppe „Städtebauliche Denkmalpflege“

 
Verschiedene Akteure aus der Fakultät Raumplanung, Wissenschaft und Planungspraxis haben sich zu einer Fachgruppe „Städtebauliche Denkmalpflege“ zusammengeschlossen. Mitglieder der Fachgruppe sind:  
 

  • das Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung,  
  • die Fakultät Raumplanung der TU Dortmund, 
  • das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH, 
  • der Arbeitskreis der Denkmalpfleger im Ruhrgebiet. 

 
Die Fachgruppe beschäftigt sich mit dem „Gedächtnis“ der Stadt, dem Stellenwert der historischen Bausubstanz für die Identität der Stadt und die Stadtentwicklung von morgen. Dabei gewinnen der Städtebauliche Denkmalschutz und die Städtebauliche Denkmalpflege auf der Bundes- und Landesebene zunehmend an Bedeutung in der Diskussion um die Perspektiven der Städte, auch im Hinblick auf die Weiterentwicklung von Förderprogrammen. 

Die Gruppe will mit ihren Aktivitäten eine Brücke zwischen Hochschule und Planungspraxis in den Kommunen schlagen und damit das Bewusstsein im Umgang mit dem baulichen Erbe unserer Städte stärken. Der Fokus der Fachgruppe liegen weniger auf der Auseinandersetzung mit dem einzelnen Objekt als vielmehr auf einer interdisziplinären Betrachtung des historischen Kontextes, die architektonische Gesichtspunkte mit wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Aspekten verknüpft. 

 

Gründungsmitglieder der Fachgruppe „Städtebauliche Denkmalpflege“


Fakultät Raumplanung - TU Dortmund 
Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher
Tel.: 0231/755-2242

Prof. em. Dr.-Ing. Karl-Jürgen Krause
Tel.: 0231/755-2241

Dr. Eva Dietrich (Koordination)
Tel.: 0231/755-8009

Dipl.-Ing. Yasemin Utku
Tel.: 0231/755-2241


ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH 
Dipl.-Ing. Magdalena Leyser-Droste
Tel.: 0241/4099 45-15


Arbeitskreis der Denkmalpfleger im Ruhrgebiet 
Dipl.-Ing. Walter Ollenik
Tel.: 02324/204 3500


sowie 
Dr. Gudrun Escher, Kunsthistorikerin und Journalistin
Tel.: 0231/755-2241

Dipl.-Ing. Matthias Konegen, Stadt Gelsenkirchen
Tel.: 0231/755-2241

 

Kooperationspartner 

Dr. Gerhard Ongyerth
Arbeitsgruppe Städtebauliche Denkmalpflege 
in der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger Deutschlands (VdL) 
Denkmalerfassung und Denkmalforschung 
 
Referat Siedlungs- und Kulturlandschaftsdokumentation 
Städtebauliche Denkmalpflege, München

Dr. Michael Chr. Müller
STADTKURATOREN - Müller + Wollenweber GbR
Fachinstitut für Baukultur, Denkmalpflege
und nachhaltige Stadtentwicklung, Hannover 

 

Städtebauliche Denkmalpflege -  ein zentraler Baustein in der Stadtentwicklung 
 
Dr. Gudrun Escher, Kunsthistorikerin, Journalistin und Mitglied der Fachgruppe Städtebauliche Denkmalpflege spricht vom Städtebaulichen Denkmalschutz als einer Strategie für das Überleben:    „Die  europäische  Stadt  gilt  weltweit  als  Vorbild  wegen  ihrer  Vielfalt,  der Fähigkeit zum Wandel und der Verwurzelung in der Geschichte. Um diese Werte zu erhalten und weiter zu entwickeln, ist es im Zeichen schrumpfender Städte in Deutschland und in der Ruhrregion im Besonderen notwendig, den Stadtorganismus besser verstehen zu lernen, um
Neues dort wachsen zu lassen, wo es Aussicht auf Erfolg hat.“ Diese Erkenntnis wird in der aktuellen Diskussion um Stadtentwicklung deutlich, z.B. in Dortmund im Rahmen des Thier-Areals  oder  des  Gesundheitshauses.  Historische  Stadtanalysen  und  daraus  folgender städtebaulicher Denkmalschutz können helfen, die richtigen Entscheidungen zu finden und Bewährtes und Wertvolles bewahren, wo es bedroht ist. 
 
Dipl.-Ing  Yasemin  Utku,  Architektin,  Raumplanerin  und  Mitglied  der  Fachgruppe,  hält  die  Städtebauliche   Denkmalpflege   insbesondere   deshalb   für   bedeutsam,   weil   „räumliche  Zusammenhänge  und  Funktionen  –  über  den  Objektschutz  hinaus  –  erhalten  werden  und erfahrbar bleiben.“ 
 
Prof.   Dr.   Christoph   Zöpel,   ehemaliger   Städtebauminister   in   NRW   und Honorarprofessor  an  der  Fakultät  Raumplanung,  hebt  in  diesem  Zusammenhang den  Stellenwert  von  besonderen  Denkmalen  hervor:  „Denkmale  –  vom  Kölner  Dom  bis Zollverein   –   sind   Festpunkte   und   damit   gestalterische   Orientierung   für   zukünftige Stadtentwicklung.“ 
 
„Einer  verantwortungsvollen  Planung  geht  immer  auch  eine  solide  Bestandsaufnahme voraus,  die  das  Vorhandene  sichtet,  analysiert,  Qualitätspotentiale  erkennt  und  die  so gewonnenen  Erkenntnisse  in  die  aktuellen  Planungsprozesse  konstruktiv  einwebt.  Das bauliche  Erbe  einer  Stadt,  ihre  historische  Bausubstanz  und  die  über  Jahrhunderte gewachsenen  Strukturen,  zeigen  den  Bewohnern  und  Besuchern  sichtbar  und  begreifbar einen  Teil  des  städtischen  Gedächtnisses, mit  dem  es  sich  auseinander  zu  setzten  lohnt.“ sagt Magdalena Leyser-Droste, Architektin im ILS und Mitbegründerin der Fachgruppe. Sie stellt  über  das  Einzelobjekt  hinaus  den  städtebaulichen  Gesamtzusammenhang  in  den Mittelpunkt dieser Betrachtung. 

 

Homepage
www.staedtebau-denkmalpflege.de
 

Lehre

Die Fachgruppe Städtebauliche Denkmalpflege gestaltet und unterstützt Lehrveranstaltungen, die den Umgang mit dem historischen Bestand  thematisieren. Sowohl in Vorlesungen etc. als auch in Studienprojekten können Themen der städtebaulichen Denkmalpflege im Austausch von Theorie und Praxis vertieft werden.

Winter 2009/2010: Städtebauliches Kolloquium „Zukunft braucht Herkunft“ 
Die  Veranstaltungsreihe  hat  sich  mit  der  neuen  Rolle  des  „genetischen  Codes“  im europäischen Städtebau beschäftigt, aber auch das Spannungsfeld zwischen Baukultur und Denkmalschutz aufgerufen. 

Winter 2010/2011: Vorlesung Gestaltsicherung und Denkmalpflege im Städtebau
 
Publikationen 2010 
Band 1: Lexikon Denkmalschutz + Denkmalpflege, Verlag Klartext  (siehe Bild)
Band 2: Zukunft braucht Herkunft, Verlag Klartext