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Forschung an der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund

Die Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund ist eine der größten planungswissenschaftlichen Fakultäten in Europa. Gemeinsam mit anderen Fakultäten der TU Dortmund, dem Institut für Landesentwicklung und Stadtentwicklungsforschung (ILS) in Dortmund und anderen raumwissenschaftlich ausgerichteten Instituten im Ruhrgebiet ist die Fakultät wesentlicher Teil einer in Deutschland und in Europa einmaligen raumwissenschaftlichen Forschungslandschaft. Hinzu kommen enge Kooperationen in Forschung und Lehre in der UA Ruhr (insbesondere Ruhr-Universität Bochum im Bereich Metropolenforschung) sowie dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie und dem Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen.

Das gemeinsame Forschungsthema der Fakultät und ihrer Partner ist die gesteuerte und ungesteuerte Transformation von Städten und Regionen in ihren technisch-baulichen und sozioökonomischen Dimensionen sowie die damit verknüpfte Veränderung der Muster der Raumnutzung (etwa im Bereich der Mobilität oder der Wirtschaft). Das Wissenschaftsjahr 2015 „Zukunftsstadt“, die internationale Diskussion zum „Planetary Urbanism“, der UN-Habitat III Prozess sowie die Urban Agenda der Europäischen Union bestätigen diese raumwissenschaftliche Ausrichtung der Fakultät.

Die Forschung der Fakultät orientiert sich an zwei Themenclustern, die jeweils aus zwei sich ergänzenden Forschungsfeldern bestehen.

 

 

Gestaltung von Metropolräumen

  • Transformation und Gestaltung polyzentraler Stadtregionen                                             
  •  Bodennutzungsplanung und Stadtentwicklung im globalen Süden                               

Cluster I hat die Gestaltung von Räumen (spaces / places) zum Gegenstand und arbeitet daher fallbezogen an konkreten Interventionen in Städten und Regionen, überprüft bestehende Verfahren im Hinblick auf ihre Effektivität und erprobt neue Zugangsweisen etwa in der Stadterneuerung im Zeitalter der Energiewende, im Denkmalschutz und in der Stadtgestaltung oder in der Regionalentwicklung unter den Bedingungen von Schrumpfung. Planerische Interventionen und Problemlösungen, Instrumente und Verfahren sind Gegenstand dieses Clusters. Dies schließt die Reflexion über Planungsprozesse, Verfahren sowie institutionelle Voraussetzungen der Planung mit ein. Eine enge Kooperation mit der Praxis ist grundlegend für diesen Bereich.

 

 

 

Herausforderungen der Raumentwicklung

  • Klimawandel, Energiewende und Raumplanung
  • Mobilität, Migration und sozialräumliche demografische Entwicklung                      

Cluster II thematisiert die grundlegenden Dynamiken der Raumentwicklung (Migration und groß- sowie kleinräumige Mobilität, Klimawandel, demografischer Wandel, Suburbanisierung, Re-Urbanisierung, ökonomischer Wandel) und bezieht diese auf die Planung von Infrastrukturen vor dem Hintergrund der Herausforderungen und Optionen neuer Technologien. Eine zentrale Herausforderung im Cluster besteht in der Weiterentwicklung von räumlich orientierten Analyse-, Bewertungs- und Prognosemethoden zur Verringerung von Unsicherheit (evidenzbasierte Planung) sowie die darauf basierende Entwicklung von technischen Strategien.

Zwischen den Clustern besteht insbesondere ein methodologischer Unterschied bzw. ein Unterschied der Epistemologien, während es inhaltlich und personell durchaus zu Überschneidungen kommen kann. Cluster II arbeitet methodisch mit Modellen, Szenarien und hohen Fallzahlen (Raumbeobachtung) während in Cluster I eher Fallstudien, Reallabore, Prozesse und vergleichende qualitative Analysen im Vordergrund stehen.