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Verkehrssicherheit in Stadt und Land – neues DFG-Projekt am Fachgebiet VPL

Die DFG hat dem Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsplanung (VPL) das Projekt "Räumliche Muster in Verkehrsunfallrisiken: wohnstandortbezogene Analysen" bewilligt. In dem Projekt werden Unfallrisiken in städtischen, suburbanen und ländlichen Räumen vergleichend untersucht.

Das Projekt vertieft frühere Analysen von Prof. Dr. Christian Holz-Rau und apl. Prof. Dr. Joachim Scheiner, nach denen das Leben in Städten mit geringeren Verkehrssicherheitsrisiken verbunden ist als das Leben im Umland oder auf dem Land. Zugrunde liegen Daten aus Niedersachsen, die sowohl Wohnort als auch Unfallort der Verunglückten enthalten. Untersucht werden etwa Einflüsse der Verkehrsstrukturen und des Mobilitätsverhaltens, der Siedlungsstrukturen und des sozialen Charakters der Gebiete (z.B. sozial benachteiligte vs. statushohe Stadtquartiere).

Darüber hinaus wird mittels der Verknüpfung zwischen Wohn- und Unfallort auch die Frage untersucht, wie stark sich Wohnort und Unfallort decken, d.h. wie weit die Unfallorte um den Wohnort herum streuen. Dies hängt unter anderem von der Art der Verkehrsbeteiligung (Verkehrsmittel) ab. So lassen die Daten auch die Analyse zeitlicher Verteilungen der Unfälle (Wochen- und Jahresverläufe, längerfristige Trends) sowie die Differenzierung nach Altersgruppen und Geschlecht zu.

Das Projekt beginnt voraussichtlich am 1. Januar 2015 und soll von Inga Faller bearbeitet werden. Inga Faller hat an der Technischen Universität Dortmund Statistik studiert und kürzlich ihr Studium mit der Diplomarbeit abgeschlossen. Sie ist derzeit am Fachgebiet VPL als studentische Hilfskraft beschäftigt.

Kontakt: joachim.scheiner@tu-dortmund.de und inga.faller@tu-dortmund.de