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NRVP-Projekt „Radverkehrsförderung in Städten mit Höhenunterschieden“ beendet

Radverkehrsförderung kann überall gelingen. Auch wenn die typischen Radverkehrsstädte flach und eben sind. Städte mit Höhenunterschieden sehen darin oft ein Hindernis für eine Förderung des Radverkehrs. Höhenunterschiede schließen den Radverkehr aber nicht aus und neue Entwicklungen der Fahrradtechnik, insbesondere der Pedelec-Boom, bieten neue Möglichkeiten.

Dies war das Thema des Projekts „Radverkehrsförderung in Städten mit Höhenunterschieden“, das von November 2012 bis Dezember 2014 am Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsplanung (VPL) von Kathrin Konrad und Gernot Steinberg bearbeitet wurde. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplanes gefördert. Im Projekt wurde gemeinsam mit Praxispartnern aus acht Städten (Albstadt, Chemnitz, Heidelberg, Jena, Koblenz, Neustadt an der Weinstraße, Siegen und Solingen) ein Leitfaden entwickelt, der Städten mit Höhenunterschieden Wege einer erfolgreichen Radverkehrsförderung aufzeigt.

Dazu enthält der Leitfaden strategische Empfehlungen und umfangreiche Handlungsempfehlungen zu den Bereichen Netzplanung, Infrastruktur, Verknüpfung von Fahrrad und ÖPNV/ SPNV, Pedelecs, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Wirkungskontrolle und Qualitätsmanagement sowie zahlreiche Beispiele.

Am 18. November 2014 fand in Dortmund die Abschlussveranstaltung des Projekts statt. Hier wurden die Projektergebnisse vorgestellt und mit den zahlreichen anwesenden Interessierten aus Planung, Politik, Forschung und Verbänden diskutiert. Neben der Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse umfasste das Tagungsprogramm Fachvorträge zu verschiedenen Themen: Erstens zur Einordnung des Projekts in die Radverkehrsförderung des Bundes (Niels Hartwig, Referatsleiter im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur), zweitens zum Thema Radverkehrsinfrastruktur (Peter Gwiasda, Planungsbüro VIA e. G., Köln), drittens zum Themenbereich ÖPNV, Pedelecs und Service (Tilman Bracher, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin) und viertens zu Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit in der Radverkehrsförderung (Juliane Krause, Planungsbüro plan & rat, Braunschweig).

Im Anschluss an die Abschlussveranstaltung wurden letzte Anregungen aus den Vorträgen und Diskussionen in den Leitfaden eingearbeitet. In Kürze wird der Leitfaden zur Radverkehrsförderung in Städten mit Höhenunterschieden im Fahrradportal als Download verfügbar sein.

 

Kontakt: Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsplanung