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Junior-Forschungsgruppe „Stadt als gesunder Lebensort“

Die Junior-Forschungsgruppe Salus (Stadt als gesunder Lebensort unabhängig von sozialer Ungleichheit, gefördert von der Fritz und Hildegard Berg Stiftung), die vom Fachgebiet Stadt- und Regionalplanung koordiniert wird, hat am 16. Januar 2014 im Rahmen eines Workshop an der Technischen Universität (TU) Dortmund) ihren trans- und interdisziplinären Dialog gestartet. Der Workshop war besetzt mit Expertinnen und Experten aus Arbeitsfeldern der Stadtplanungspraxis und im Bereich Public Health sowie aus den Gesundheits-, Sozial- und Raumwissenschaften. Der intensive Austausch zwischen Stadtplanung und Public Health ergab nicht nur Impulse für die laufenden fünf Promotionen, sondern diente auch der intensiven wissenschaftlichen Reflexion zwischen Wissenschaft, Praxis und Transferinstitutionen.

 Ziel des Workshops war es, mit 30 Expertinnen und Experten zu ausgewählten Fragestellungen im Kontext gesundheitsfördernder Stadtentwicklung bei sozialer Ungleichheit zu erörtern. In vier Arbeitsgruppen erfolgte zunächst eine intensive Auseinandersetzung zu den Implementationsdefiziten mit instrumentellen Ursachen. Angesichts der Aufgabenkomplexität von Gesundheitsförderung stellen jüngere Ansätze zur Entwicklung in Städten statt einer traditionellen Projektorientierung eine integrierte und nachhaltige Stadtentwicklung in den Mittelpunkt. Die inhaltliche und prozessuale Einbindung bestehender Fachplanungen in integrierte Konzepte ist eine wesentliche Komponente zur Verflechtung von nachhaltiger Stadtentwicklung und Gesundheitsförderung. Gesundheitsbezogene Belange sind in integrierten Stadtentwicklungskonzepten, trotz der Dominanz der Handlungsfelder mit engen Bezügen zur Gesundheit und Umwelt wie Grün- und Freiraumentwicklung sowie öffentlicher Raum und Wohnumfeld, deutlich unterrepräsentiert. Die Potenziale sektoral ausgerichteter Fachplanungen gegenüber integrierten Konzepten ist eine weitere zentrale Frage für die Verknüpfung von nachhaltiger Stadtentwicklung und Gesundheitsförderung und der Berücksichtigung von Mehrfachbelastungen und sozialer Ungleichheit mit dem Ziel der Prävention. Im zweiten Teil des Workshops wurden instrumentelle Ansätzen zur Gesundheitsförderung bei sozialer Ungleichheit ebenso erörtert wie Konzepte zum Umgang mit Entscheidungsunterstützungssystemen zu einer nachhaltigen Gestaltung von Umwelt- und Lebensbedingungen.

Kontakt: srp.rp@tu-dortmund.de